Sommerlieder

Die hier genannten Liedtexte gehören vor allem zu pentatonischen Melodien, die für die kleinen Kinder besonders geeignet sind. Die Noten dazu und auch die Hörbeispiele können Sie dem Buch „Lieder für den Kindergarten" von Sibylle Seidel-Weidemann entnehmen.

Es wird hier darauf verzichtet, die allgemein bekannten Volkslieder anzugeben, die zu dieser Jahreszeit gehören. Es sei aber noch einmal auf den Link hingewiesen:

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Weiterführende Information zu

Pentatonische Lieder im Kindergarten


Kein Tierlein ist auf Erden

Text: Clemens v.  Brentano, Melodie: Alois Künstler

Kein Tierlein ist auf Erden dir,
lieber Gott, zu klein.
Du ließest alle werden
und alle sind sie dein.

Zu dir, zu dir ruft Mensch und Tier.
Der Vogel dir singt.
Das Fischlein dir springt.
Die Biene dir summt.
Der Käfer dir brummt.
Auch pfeifet dir das Mäuselein:
Herr Gott, du sollst gelobet sein.

Das Vöglein in den Lüften
singt dir aus voller Brust,
die Schlange in den Klüften
zischt dir in Lebenslust.

Zu dir, zu dir ruft Mensch und Tier...

Die Fischlein, die da schwimmen,
sind, Herr, vor dir nicht stumm,
du hörest ihre Stimmen,
ohn dich kommt keines um.

Zu dir, zu dir ruft Mensch und Tier...

Vor dir tanzt in der Sonne
der kleinen Mücklein Schwarm,
zum Dank für Lebenswonne
ist keins zu klein und arm.

Zu dir, zu dir ruft Mensch und Tier...

Sonn, Mond gehn auf und unter
in deinem Gnadenreich,
und alle deine Wunder
sind sich an Größe gleich.

Zu dir, zu dir ruft Mensch und Tier...

Ei mein Vögelein

Text: tradiert, Melodie: Alois Künstler

Ei mein Vögelein,
schwingst die Flügelein,
bringst dem Kinde Sonnenschein,
ei, du liebes Vögelein.

Mutter Erde, Mutter Erde, wo sind all die Blümelein

Text: Waltraut Klein, Melodie: Suse König

Mutter Erde, Mutter Erde, wo sind all die Blümelein
Schlafen, schlafen, in der Erde, bis sie weckt der Sonnenschein

Mutter Erde, Mutter Erde, wo sind all die Käferlein
Schlafen, schlafen, in der Erde, bis sie weckt der Sonnenschein

Wir öffnen jetzt das Taubenhaus

Text: tradiert, Melodie: Alois Künstler

Wir öffnen jetzt das Taubenhaus,
die Täubchen, sie fliegen so froh hinaus,
sie fliegen in das weite Feld,
wo's ihnen gar so wohl gefällt.
|: Bald kehren sie ein zur süßen Ruh,
dann schließen wir wieder das Taubenhaus zu. :|
Ru ku ku ku, ru ku ku ku.


Volksliedähnliche Sommerlieder

Das Sommertagslied

Tra, ri, ra,
Der Sommer, der ist da!

Wir wollen raus in den Garten,
Und wollen auf den Sommer warten,
Ja, ja, ja
Der Sommer, der ist da.

Tra, ri, ra,
Der Sommer, der ist da!
Wir wollen hinter die Hecken,
Und wollen den Sommer wecken,
Ja, ja, ja
Der Sommer, der ist da! 

Volkslied (gekürzt)

Summ, summ, summ!

Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!
Ei, wir tun dir nichts zuleide,
flieg nur aus in Wald und Heide!
Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!

Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!
Such in Blumen, such in Blümchen
dir ein Tröpfchen, dir ein Krümchen!
Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!

Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!
Kehre heim mit reicher Habe,
bau uns manche volle Wabe!
Summ, summ, summ!
Bienchen summ herum!

Melodie: unbekannt
Text: Hoffmann von Fallersleben

Brüderchen, komm tanz mit mir

Brüderchen, komm tanz mit mir!
Beide Hände reich ich dir.
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Mit dem Köpfchen nick, nick, nick!
Mit dem Fingerchen tick, tick, tick!
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Ei, das hast du fein gemacht!
Ei, das hätt ich nicht gedacht.
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Mit den Händen klapp, klapp, klapp!
Mit den Füßen trapp, trapp, trapp!
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Noch einmal das schöne Spiel.
Weil es mir so gut gefiel.
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Mit dem Köpfchen nick, nick, nick!
Mit dem Fingerchen tick, tick, tick!
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Melodie: Aus dem Thüringischen, in der Oper „Hänsel und Gretel" von Humperding verwendet
Text: Adelheid Wette

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm

Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm.
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht im Wald allein
mit dem purpurroten Mäntelein?

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein.
Und hat auf seinem Kopfe schwarz Käpplein klein.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
das da steht auf einem Bein
mit dem kleinen schwarzen Käppelein ?

Melodie: unbekannt
Text: Hoffmann von Fallersleben

In meinem kleinen Apfel

In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
Es sind da drin fünf Stübchen,
grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kerne schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am lieben Weihnachtsbaum.

Spannenlanger Hansel

Spannenlanger Hansel,
nudeldicke Dirn,
gehn wir in den Garten,
schütteln wir die Birn'.
Schüttel ich die großen,
schüttelst du die klein',
wenn das Säcklein voll ist,
gehn wir wieder heim.

Lauf doch nicht so schnelle,
spannenlanger Hans!
Ich verlier' die Birnen
und die Schuh' noch ganz.
Trägst ja nur die kleinen,
nudeldicke Dirn,
und ich schlepp' den schweren
Sack mit den großen Birn'.

Trarira, der Sommer, der ist da!

Wir wollen in den Garten
und woll'n des Sommers warten.
Trarira, der Sommer, der ist da!

Trarira, der Sommer, der ist da!
Wir woll'n hinter Hecken
und woll'n den Sommer wecken.
Trarira, der Sommer, der ist da!

Trarira, der Sommer, der ist da!
Der Winter ist zerronnen,
der Sommer hat begonnen.
Trarira, der Sommer, der ist da!

Geh aus mein Herz und suche Freud

Geh aus mein Herz und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben
Schau an der schönen Gärtenzier
Und siehe wie sie mir und dir
Sich ausgeschmücket haben

Die Bäume stehen voller Laub
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide
Narzissen und die Tulipan
Die ziehen sich viel schöner an
Als Salomonis Seide

Die Lerche schwingt sich in die Luft
Das Täublein fliegt auf seiner Kluft
Und macht sich in die Wälder
Die hochbegabte Nachtigall
Ergötzt und füllt mit ihrem Schall
Berg Hügel Tal und Felder

Ich selber kann und mag nicht ruhn
Des großen Gottes großes Tun
Erweckt mir alle Sinnen
Ich singe mit, wenn alles singt
Und lasse was dem Höchsten klingt

Mehr dazu, auch die Noten für die Lieder, finden Sie unter: Alojado Lieder-Archiv

http://www.lieder-archiv.de/

Schülerarbeit
Rudolf Steiner Schule Wandsbek