Herbstlieder

Die hier genannten Liedtexte gehören vor allem zu pentatonischen Melodien, die für die kleinen Kinder besonders geeignet sind.

Tafelbild H. Kullak-Ublick aus: Waldorf-Ideen-Pool

Weiterführende Information zu

Pentatonische Lieder im Kindergarten


In Gottes Namen fahren wir

Text: tradiert, Melodie: Alois Künstler

In Gottes Namen fahren wir
zu St. Michael wollen wir:
Wir fahren, wir fahren,
wir fahren zu st. Michael,
in Gottes Namen.

Purzmurzel

Refrain: Laterne, Laterne, leuchtet wie die Sterne,
Was klimmt und klettert durchs Gestein?
1,2,3,4 klein Brüderlein.
Laterne, Laterne, leuchtet wie die Sterne.

Purzmurzel heißt der 1. Wicht,
der geht voran mit der Latücht.
Refrain: ...

Der 2. der heißt Kiek in Pott,
der wandert wacker mit im Trott.
Refrain:....

Der 3. heißt Klaas Klumdidum,
der schaut sich nach dem 4. um.
Refrain:...

Der 4. der ist luelütt,
der heißt Heinz-Jochen Winzelpütt.
Refrain:....

Der 5. der ist noch sehr klein,
erfolgt mit schönem Kerzenschein.
Refrain:....

Heho, spann den Wagen an

Heho, spann den Wagen an,
seht, der Wind treibt Regen über's Land!
Holt die goldenen Garben,
holt die goldenen Garben!

 Aus: www.lieder-archiv.de

Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind

  Aus: www.lieder-archiv.de

Im Schnee da saß ein armer Mann,
hatt' Kleider nicht, hatt' Lumpen an.
O helft mir doch in meiner Not,
sonst ist der bittre Frost mein Tod!

Sankt Martin zog die Zügel an,
sein Roß stand still beim armen Mann,
Sankt Martin mit dem Schwerte teilt'
den warmen Mantel unverweilt.

Sankt Martin gab den halben still,
der Bettler rasch ihm danken will.
Sankt Martin aber ritt in Eil'
hinweg mit seinem Mantelteil.

Lied vom Monde

Text: Paula Dehmel , Melodie: Alois Künstler

Wind, Wind, sause,
der Mond ist nicht zu Hause;
er ist wohl hinter den Berg gegangen,
will vielleicht eine Sternschnuppe fangen,
Wind, Wind, sause.

Stern, Stern, scheine,
der Mond, der ist noch kleine;
Stern, Stern, scheine,
er hat die Sichel in der Hand,
er mäht das Gras am Himmelsrand,
Stern, Stern, scheine.

Singe, Vogel, singe,
der Mond ist guter Dinge;
er steckt den halben Taler raus,
das sieht blank und lustig aus,
singe, Vogel, singe.

Und hell wird's, immer heller;
der Mond, der hat 'nen Teller
mit allerfeinstem Silbersand,
den streut er über Meer und Land,
und hell wird's, immer heller.

Falle, falle gelbes Blatt

Falle fallegelbes Blatt, rotes Blatt,
bis der Baum kein Blatt mehr hat
weggeflogen alle...

Bunt sind schon die Wälder 

Text: Johann von Salis-Seewis, Melodie: Johann Friedrich Reichardt

 Bunt sind schon die Wälder,
gelb die Stoppelfelder,
und der Herbst beginnt.
Rote Blätter fallen,
graue Nebel wallen,
kühler weht der Wind.

Wie die volle Traube
aus dem Rebenlaube
purpurfarbig strahlt!
Am Gelände reifen
Pfirsiche, mit Streifen
rot und weiß bemalt.

Flinke Träger springen,
und die Mädchen singen,
alles jubelt froh!
Bunte Bänder schweben
zwischen hohen Reben
auf dem Hut von Stroh.

Geige tönt und Flöte
bei der Abendröte
und im Mondesglanz;
junge Winzerinnen
winken und beginnen
frohen Erntetanz.

In meinem kleinen Apfel

Melodie: Wolfgang Amadeus Mozart

In meinem kleinen Apfel,
da sieht es lustig aus:
es sind darin fünf Stübchen,
grad’ wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen schwarz und fein,
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am schönen Weihnachtsbaum.

Spannenlanger Hansel

Spannenlanger Hansel, nudeldicke Dirn,
geh’n wir in den Garten, schütteln wir die Birn’.
Schüttel ich die großen, schüttelst du die klein’n,
wenn das Säckchen voll ist, geh’n wir wieder heim.

“Lauf doch nicht so eilig, spannenlanger Hans!
Ich verlier’ die Birnen und die Schuh’ noch ganz.”
“Trägst ja nur die kleinen, nudeldicke Dirn,
und ich schlepp’ den schweren Sack mit den großen Birn’n.”

Wind, Wind, sause

Text: Paula Dehmel (1862-1918)

Wind, Wind, sause,
der Mond ist nicht zu Hause;
er ist wohl hinter den Berg gegangen,
will vielleicht eine Sternschnuppe fangen,
Wind, Wind, sause.

Stern, Stern, scheine,
der Mond, der ist noch kleine;
Stern, Stern, scheine,
er hat die Sichel in der Hand,
er mäht das Gras am Himmelsrand,
Stern, Stern, scheine.

Singe, Vogel, singe,
der Mond ist guter Dinge;
er steckt den halben Taler raus,
das sieht blank und lustig aus,
singe, Vogel, singe.

Und hell wird's, immer heller;
der Mond, der hat 'nen Teller
mit allerfeinstem Silbersand,
den streut er über Meer und Land,
und hell wird's, immer heller.

Schülerarbeit
Rudolf Steiner Schule Altona