Winterlieder

Die hier genannten Liedtexte gehören vor allem zu pentatonischen Melodien, die für die kleinen Kinder besonders geeignet sind. Die Noten dazu und auch die Hörbeispiele können Sie dem Buch „Lieder für den Kindergarten" von Sibylle Seidel-Weidemann entnehmen.

Es wird hier darauf verzichtet, die allgemein bekannten Volkslieder anzugeben, die zu dieser Jahreszeit gehören. Es sei aber noch einmal auf den Link hingewiesen:

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Weiterführende Information zu

Pentatonische Lieder im Kindergarten


Aus hohem Wolkenschlosse

Text: Marianne Garff, Melodie Alois Künstler

Aus hohem Wolkenschlosse
Auf seinem weißen Rosse
Hernieder reitet mit Gebraus
Der heilige St. Nikolaus..."

A B C, die Katze lief im Schnee

A B C, die Katze lief im Schnee.
Und als sie dann nach Hause kam,
da hatt' sie weiße Stiefel an.
A B C, die Katze lief im Schnee.

Winter ade

Winter ade! Scheiden tut weh.
Aber dein Scheiden macht,
dass mir das Herze lacht.
Winter ade! Scheiden tut weh.

Winter ade! Scheiden tut weh.
Gerne vergess ich dein,
kannst immer ferne sein.
Winter ade! Scheiden tut weh.

Winter ade! Scheiden tut weh.
Gehst du nicht bald nach Haus,
lacht dich der Kuckuck aus.
Winter ade! Scheiden tut weh.

Schneeflöckchen, Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm, setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern.
Malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal,
dann baun wir den Schneemann
und werfen den Ball.

Über Sterne, über Sonnen

Text: Karl Schubert Melodie. Edmund Pracht,

Über Sterne, über Sonnen
leise geht Mariens Schritt.
Lauter Gold und lichte Wonnen,
nimmt sie für ihr Kindlein mit.
Wenn Maria heilig schreitet,
von der Sterne Chor geschaut,
wird von ihrer Hand bereitet,
was zur Weihnacht'niedertaut.

Ruft die Sonne, auf zu weben
für des Kindes lichtes Kleid,
bittet dann den Mond zu geben,
ihrem Kindlein Glück und Freud'.

Alle Sternlein spannt sie singend,
an den großen Wagen an.
Ziehet durch den Himmel klingend,
kommt so auf der Erde an

Wiegela, wiegela, Weihenacht

Text: Herbert Hahn, Melodie: Alois Künstler

Wiegela, wiegela, Weihenacht,
Engel haben das Kind gebracht,
alle Menschen werden es wiegen,
alle Tiere es fromm umschmiegen,
alle Blümlein es hold begrüßen,
alle Stein es anbeten zu Füßen,
alle Wesen werden ihm dienen,
Cherubim und Seraphinen.

Es kommt ein Schiff, geladen

  Aus: www.lieder-archiv.de

Es kommt ein Schiff, geladen
bis an sein' höchsten Bord,
trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
des Vaters ewig's Wort.

Das Schiff geht still im Triebe,
es trägt ein' teure Last;
das Segel ist die Liebe,
der Heilig' Geist der Mast.

Der Anker haft' auf Erden,
da ist das Schiff am Land.
Das Wort tut Fleisch uns werden,
der Sohn ist uns gesandt.

Zu Bethlehem geboren
im Stall ein Kindelein,
gibt sich für uns verloren;
gelobet muß es sein.

Joseph, lieber Joseph mein

 Aus: www.lieder-archiv.de

Joseph, lieber Hoseph mein,
hilf mir wiegen das Kindelein,
daß Gott wird dein Lohner sein
im Himmelreich, der Jungfrau Kind Maria.

Gerne, liebe Maria mein,
helf' ich wiegen dein Kindelein,
daß Gott wird mein Lohner sein
im Himmelreich,
der Jungfrau Kind Maria.

Maria durch ein' Dornwald ging

   Aus: www.lieder-archiv.de

Maria durch ein' Dornwald ging,
Kyrieleison!
Maria durch ein dornwald ging,
der hatte in sieben Jahr'n kein Laub getragen!
Jesus und Maria.

Was trug Maria unterm Herzen?
Kyrieleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen.
Jesus und Maria.

Da haben die Dornen Rosen getrag'n;
Kyrieleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen!
Jesus und Maria.

Tafelbild aus dem Seminar Hamburg