Jahreszeitenfeste im April

Bei den Römern war der April der Monat der Aphrodite -"Aphrilis" - Sie ist die Göttin der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit. Der Name könnte aber auch von dem lateinischen Monatsnamen „Aprilis" kommen, der nach Ovid von dem Wort „aperire", was „öffnen" bedeutet, abgeleitet wird, weil der Frühling alles wieder öffnet.

Der 1. April

Der 1. April ist der Tag, an dem man nach altem Brauchtum „die Mitmenschen in den April schickt".  Die Herkunft dieses Brauches ist unklar, im 19. Jahrhundert wurde der Begriff „Aprilsscherz" geprägt. In englischsprachigen Ländern heißt der 1. April „All fools's day" (Aller Narren Tag).

Man „schickt jemanden in den April", indem man ihm etwas Ausgedachtes erzählt und hofft, dass er es erst einmal glaubt. In der Internetseite www.religioeses-brauchtum.de findet man die folgende hübsche Beschreibung:

„Der älteste Aprilscherz in einer Zeitung wurde am 1. April 1774 in Deutschland veröffentlicht. Was damals Ulk war, ist zwar heute längst machbar. Aber die damals angepriesene Methode hat noch immer Witz: Erklärt wurde, wie man nicht nur Ostereier, sondern auch Hühner in allen möglichen Farben züchten könne. Man brauche nur die Umgebung der Hühner in der jeweils gewünschten Farbe anzustreichen, damit sich Hühner entsprechend anpassen."

Ostern

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Walpurgisnacht

Die Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wird als Walpurgisnacht bezeichnet, in der angeblich die Hexen auf dem Blocksberg, womit eigentlich der „Brocken" im Harz gemeint ist, feiern. Das stammt von den alten heidnischen Frühjahrsbräuchen, als man den Frühlingsbeginn mit nächtlichen Freudenfeuern beging.  

Der Name „Walpurgisnacht" kommt von der Heiligen Walburga (710-779), die an einem 1. Mai heilig gesprochen worden ist.  Sie war die Nichte des Heiligen Bonifatius, wurde in Württhemberg Nonne und übernahm dann das Kloster Heidenheim.

Bild: Carmens Märchenreich