Archiv 2015

28.12.15

Jahreszeitenfeste im Januar

Neujahr und Silvester

Der Januar trägt seinen Namen nach einer römischen Gottheit, dem Janus. Er hat zwei Gesichter, die in verschiedene Richtungen schauen und so das Vergangene durch den Blick nach hinten und das Zukünftige durch den Blick nach vorne symbolisieren. ...

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NEUE RUBRIK: PHÖNIX NOTFALLPÄDAGOGIK

Unser Kindergarten ist eine neue Kooperation eingegangen, und zwar mit dem Phojekt "Phönix - Notfallpädagogik". Dafür gibt es jetzt eine eigene Rubrik unter demselben Namen, die Sie in der Steuerleiste links aufrufen können.

Wer ist "Phönix und was will "Phönix"?

Die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners haben seit Jahren eine wirksame Notfallpädagogik entwickelt, die jetzt auch bei uns in Deutschland immer mehr zum Einsatz kommen darf. Diese erste notfallpädagogogische Fortbildung im Norden Deutschlands bietet Menschen, die hier aktiv werden wollen, Grundlagen und Fertigkeiten für die praktische Arbeit.

Ein Team arbeitet notfallpädagogisch mit Kindern in Einrichtungen für Geflüchtete, jetzt unter dem Dach des Vereins für Interkulturelle Waldorfpädagogik Hamburg e.V. Das Projekt arbeitet auch mit der Initiative Erzähler ohne Grenzen zusammen. Phönix ist zur Zeit an drei Nachmittagen regelmäßig aktiv.

- Was können wir tun in den großen Erstaufnahmestellen, um die Kinder und damit auch ihre Eltern zu stabilisieren?

 - Was können wir tun, um in Folgeunterkünften zu arbeiten, wo die Verletzungen durch verheerende Erlebnisse im Krieg und auf der Flucht erst deutlich sichtbar werden?

- Was können wir tun, um unbegleiteten Jugendlichen, die bei uns mit ihren traumatischen Erlebnissen ankommen, pädagogische und therapeutische Hilfe zu geben?

Lesen Sie mehr zu diesem Projekt und zu der Veranstaltung, die Januar angeboten wird.

Phönix - Notfallpädagogik


01.12.15

Aus der ERZIEHUNGSKUNST Dezember 2015

1.) 175 Jahre Kindergarten

Von Hansjörg Hofrichter, Dezember 2015

Vor 175 Jahren, auf einer Wanderung im Frühling 1840, kam dem 57 Jahre alten Friedrich Fröbel die Eingebung zu dem lange gesuchten Namen für sein Projekt: Kindergarten. ...

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2.) Die Spirale als Weg. Motive des Adventsgärtleins

Von Jessica Gube, Dezember 2015

Es riecht nach frischem Tannengrün. Dämmrig ist es im Raum der ersten Klasse, der nur von kleinen Lichtern in den Fenstern erhellt wird, so dass der Blick sich unmittelbar auf die Raumesmitte richtet, in der etwas erhöht ein größeres Bienenwachslicht brennt. Aus Tannenzweigen ist auf dem Boden eine große Spirale gelegt, die als Weg von außen nach innen in die erleuchtete Mitte führt. ...

Mehr dazu: Die Spirale als Weg, Erziehungskunst Dez15

3.) Bildung für Flüchtlingskinder

Von Matthias Riepe, Dezember 2015

Solange die Verhältnisse im Nahen Osten und in Afrika durch Krieg, Not, Armut und Vertreibung bestimmt sind, werden in Zukunft mindestens eine halbe Million Flüchtlinge und mehr jährlich nach Deutschland kommen. ...

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4.) Waldorf von unten

Von Mathias Maurer, März 2010

Die interkulturelle Waldorfschule im Mannheimer Kiez versteht etwas von Völkerverständigung ...

Lesen Sie den ganzen Artikel: Waldorf von unten, Erziehungskunst Dez15


Advents- und Weihnachtszeit

... und das Fest des Heiligen St. Nikolaus

Die Adventzeit ist die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest und gilt auch als die stillste Zeit im Jahr. Der erste Adventsonntag fällt zwischen den 27. November und 3. Dezember eines Jahres und endet am Heiligen Abend. ...

22.11.15

Jahreszeitenfeste im Dezember

Der Dezember ist für viele Menschen der schönste Monat des Jahres - vor allem für die Kinder. Sie fiebern der Weihnachtszeit entgegen und können gar nicht mehr abwarten, dass ihnen der Weihnachtsmann die Geschenke bringt. Aber woher kommt eigentlich der Name Dezember? Auf lateinisch heißt unsere Zahl zehn "decem" - und im alten Rom war der Dezember auch der zehnte Monat im Jahr und erst 153 v. Chr. wurde der Beginn des Jahres um zwei Monate vorverlegt, so dass der Dezember heute der 12. Monat ist.

Der kalendarische Winteranfang ist am 22. Dezember, der meteorologische Winter beginnt bereits am 1. Dezember.

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01.11.15

Jahreszeitenfeste im November

Wie so viele unserer Monatsnamen stammt auch der „November“ aus dem Römischen Kalender, denn dieser Monat  - das Wort kommt von „nove“ = neun - war nach römischer Zählung der 9. Monat im Jahr. Früher wurde der Monat auch „Nebelmond“ genannt wegen des meist grauen Himmels mit häufig auftretendem Nebel und des Dunkler-Werdens der Tage.
NOVEMBERTAG

Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
Drängt die Welt nach innen.
Ohne Not geht niemand aus,
Alles fällt in Sinnen.
Leiser wird die Hand, der Mund,
Stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund
Träumen Mensch und Erde.
Christian Morgenstern

Lesen Sie hier: Jahreszeitenfest im November


Aus der ERZIEHUNGSKUNST Nov. 2015

1.) Partizipation

Von Wolfgang Saßmannshausen, November 2015

Das Menschenrecht der Kinder erfüllt sich, wenn sich der Erziehende zurücknimmt. ...

Lesen Sie weiter unter: Partizipation, Erziehungskunst Nov15

2.) Metamorphosen der Aufmerksamkeit

Von Claus-Peter Röh, November 2015

Eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Interesses zu entwickeln, gehört zu den höchsten Zielen der Waldorfpädagogik. Zeuge zu sein, wie Kinder und Jugendliche einem Menschen, einer Geschichte oder einem Natur­phänomen ihre ganze Aufmerksamkeit zuwenden, ist ein erhebendes Erlebnis: Es entsteht dabei der Eindruck, als wüchse der junge Mensch in seiner ungeteilten Zuwendung ein Stück über sich selbst hinaus. ...

Mehr: Metamorphosen der Aufmerksamkeit, Erziehungskunst Nov15

3.) Das sphärische Ich des kleinen Kindes

Von Fabrizio Venturini, April 2015

Das Ich des kleinen Kindes entwickelt sich ganz aus dem Umkreis über das Bewegen und Aufrichten, Sprechen und Denken, bis es dann zu sich selbst »Ich« sagen lernt. ...

Weiter: Das sphärische Ich des kleinen Kindes, Erziehungskunst Nov15


01.10.15

Aus der ERZIEHUNGSKUNST Sept./Okt. 2015

1.) Fragen an Kinderzeichnungen

Von Ulrike Staudenmaier, Oktober 2015

Vergleicht man die Veränderungen von Kinderzeichnungen über einen gewissen Zeitraum, sieht man gleichsam der »Landung« des Kindes auf der Erde zu. Vom anfänglichen »Körperbild« gehen die Zeichnungen zur Darstellung von Gesehenem und Vorgestelltem über. Der Frage, was sich in diesen Darstellungen ausdrückt, geht Ulrike Staudenmaier nach.

Weiter hier: Fragen an Kinderzeichnungen, Erziehungskunst Okt15

2.) Berliner Waldorfschulen jetzt mit drei Flüchtlingsklassen

Zum neuen Schuljahr haben in Berlin die ersten drei Willkommensklassen für Flüchtlingskinder an Waldorfschulen mit dem Unterricht begonnen, in der Freien Waldorfschule Berlin-Kreuzberg, der Rudolf-Steiner-Schule Berlin-Dahlem und der Waldorfschule Berlin-Mitte.

Mehr: Berliner Waldorfschulen ..., Erziehungskunst Sept15

3.) Flüchtlinge ganz nah. Ein Projekt der Waldorfschule Potsdam

Von Sibylla Hesse, Oktober 2015

Wer nie mit Flüchtlingen spricht, wer nie ihre Geschichten hört, kann keine Empathie entwickeln. Die Waldorfschule Potsdam versuchte mit einem Projekt diesem Problem zu begegnen.

Weiter: Flüchtlinge ganz nah, Erziehungskunst Okt15

4.) Erziehung und Schlaf

Von Christof Wiechert, September 2015

Die Neurologie und die Schlafforschung haben in den letzten zwanzig Jahren große Erkenntnisse gewonnen. Man weiß heute, dass die menschliche DNA ein offenes System ist, das sich viel schneller ändert, als man früher dachte. Der Schlaf spielt dabei eine wichtige Rolle. Mit ihm wird in der Waldorfpädagogik methodisch bewusst gearbeitet.

Lesen Sie weiter: Erziehung und Schlaf, Erziehungskunst Okt15


01.10.15

Jahreszeitenfeste im Oktober

Der Name Oktober stammt aus dem Römischen, in dem das Wort „acht" bedeutet, denn der Monat war der achte im römischen Kalender. Im Oktober beginnt der Herbst, es ist Erntzeit, die Sommerzeit wird umgestellt. Seit 1810 wird auf der Münchner Theresienwiese das Oktoberfest gefeiert.

Mehr dazu: Jahreszeitenfest im Oktober


01.08.15

Aus der neuen ERZIEHUNGSKUNST

1.) Wer erzieht hier wen?

Von Valentin Wember, September 2015

Die Selbsterziehungskräfte sind die entscheidende Instanz bei der Erziehung. Diese Kräfte im Kind zu aktivieren und zu fördern ist zentrale Aufgabe der Waldorf-Pädagogik...

Lesen Sie weiter: Wer erzieht hier wen? Erziehungskunst Sept15

2.) Säuglinge bilden Vorstellungen im Schlaf

Von Lorenzo Ravagli, Januar 2015

Mitarbeiter des Max-Planck-Institutes für Kognitions- und Neurowissenschaften in Leipzig untersuchen die Gehirnaktivitäten von Kleinstkindern. Sie stellen fest, dass der Schlaf das Erinnerungsvermögen der Kinder verbessert und das kindliche Gedächtnis strukturiert. ...

Weiter: Säuglinge bilden Vorstellungen im Schlaf, Erziehungskunst Sept15

3.) Mut »unliked«

Von Henning Kullak-Ublick, September 2015

Am 30. Juni 2015 haben Deutschlands Vierzehnjährige durchschnittlich 201 Minuten fernge­sehen, knapp dreieinhalb Stunden. Die Fünfzigjährigen liegen mit 291 Minuten, also knapp fünf Stunden im Jahresdurchschnitt 2014, noch darüber. Und ja, die Jugendlichen verbringen noch mehr Zeit vor anderen Bildschirmen. Aber hier geht’s nicht ums Fernsehen. Es geht um Mut. ...

Mehr: Mut "unliked", Erziehungskunst Sept15


29.07.15

Jahreszeitenfeste im August

Der Name „August" stammt aus der Zeit der Römer. Es steht zu lesen, dass sie diesen Monat der Göttin Juno Augusta weihten. Später wurde der Begriff auf die Priester übertragen, noch später dann auf den Kaiser. - Im August ist es oft noch sehr heiß, aber dennoch werden die Tage bereits kürzer. Im Juli wird es morgens nur knapp eine Minute später hell und abends früher dunkel, im August sind es bereits jeweils zwei Minuten ...

Lesen Sie weiter unter: Jahreszeitenfeste im August


18.07.15

Sommerfest wie in Bullerbü!

Nach vielen regennassen Tagen schien urplötzlich wieder die Sonne. Keine Regenschirme und kein durchnässtes Schuhwerk mehr, sondern Sonnenschein pur: ein leuchtender Rosenbogen im Eingang und ein Kirschbaum voll rotwangiger Früchte – wie in Astrid Lindgrens schönsten Erzählungen! 

Es war nicht nur der heißeste Tag im Juni, sondern – darinnen waren wir uns alle einig – bei Weitem auch der schönste. Sogar die Gartenpforte knarrte an diesem Tag gemütlicher als je zuvor, und sie kamen in Scharen: vor Freude hüpfende Kinder, strahlende Eltern, Freunde und Mitarbeiter.

Ein hochsommerliches Wohlgefühl verbreitet sich rasch in unserem bunt geschmückten Garten. Ein  sanfter Windstoß, fröhliches Lachen und angeregte Gespräche inmitten von Girlanden, Wimpeln, Luftballons. Einige ziehen sich schon bald in den Schatten der Bäume zurück. Was für eine friedliche und so wohltuende Atmosphäre, geht uns durch den Kopf. Und wie freudig sind unsere Kinder – mal tanzend „um den Sommerbaum“, mal filzend mit einem selbstgebundenen Blumenkranz im Haar. Zwischendurch dann noch „angeln“ im Sandkasten oder die Füße kurz in das Planschbecken stecken, bis die köstlich duftende „Kräutersalzwerkstatt“ endlich wieder einen freien Platz für sie hat.

Ein nahezu fürstlich gedecktes Buffet mit Köstlichkeiten aus vielen Ländern hieß jeden Sommerfestbesucher in der blitzblank aufgeräumten Garage willkommen. Eine ganz besondere Überraschung bot die gut organisierte „Zweiradküche“ von Familie Wolke dar, die die Besucher mit den appetitlichsten Kartoffelpuffern versorgte. Wie köstlich ließ man sich all die vielen Leckereien im Schatten der Bäume schmecken! Und wo man nur hinblickte, sah man zufriedene, genüsslich miteinander plaudernde oder spielende Große und Kleine.  

Die Mittagshitze ließ allmählich schon nach, als wir, das Kindergartenteam, uns unter der großen Rotbuche versammelten und unser Dankeslied anstimmten. Ein Sommerfest wie in Bullerbü neigte sich dem Ende zu. Noch die letzten Blumen, Wimpel und Girlanden einsammeln, Decken zusammenfalten, Tische und Stühle tragen. Etwas Wehmut hing in der Luft, als die Gartenpforte noch einmal zum Abschied knarrte. Aber in einem Jahr geht es weiter!

Liebe Eltern, wir bedanken uns sehr herzlich für Eure Unterstützung!

Elke und das Team

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Dritte Waldorf-Kita auf der Elbinsel

­Holzschiff, Sandkasten, Schaukel: An der Georg-Wilhelm-Straße gibt es viel Platz, um sich auszutoben. Foto: cvs

Im Sommer starten im Rotenhäuser Damm die Bauarbeiten -
Fertigstellung: Herbst 2016

Von Christopher von Savigny.

 In der Georg-Wilhelm-Straße gibt es eine, ebenso in der Veringstraße: Das Konzept der Waldorf-Kita läuft gut im Stadtteil. So gut, dass der Verein zur Förderung der Interkulturellen Waldorfpädagogik jetzt noch einen dritten Kindergarten einrichten will. Das anvisierte, rund 500 Quadratmeter große Grundstück am Rotenhäuser Damm grenzt unmittelbar an die Kita in der
Georg-Wilhelm-Straße an, sodass die beiden Flächen zusammengeführt werden können. „Solche Zufälle gibt es wirklich selten", sagt Marie-Luise Sparka aus dem Vereinsvorstand. „Aber wir haben hart darum gekämpft, und nun ist es uns gelungen."
Im Jahr 2010 wurde auf der Elbinsel die erste Kita des Vereins eröffnet, der sich speziell das Thema „Interkulturalität" auf die Fahnen geschrieben hat. Derzeit haben rund die Hälfte der angemeldeten Kinder ausländische Wurzeln. Viele Eltern, die kein oder wenig Deutsch sprechen, hoffen darauf, ihrem Nachwuchs eine frühzeitige Sprachförderung ermöglichen zu können. Diese Förderung wird vom Verein angeboten. Und weil die Liste der Bewerber immer länger wird, entsteht nun eine dritte „Filiale".

Musisch, küstlerisch und motorisch gefördert

Der baufällige Altbau am Rotenhäuser Damm soll im Laufe der Sommerferien abgerissen werden. Ab Herbst entsteht dann ein dreigeschossiges, modernes Gebäude mit mehreren Gruppenräumen, einer Dachterrasse, sowie einer Küche im Keller, die auch die angrenzende Schwesterkita mitversorgen kann. Ein Schuppen sowie mehrere alte Garagen werden abgebrochen,
sodass zwischen den Grundstücken Platz für einen Spielplatz frei wird. Die Zahl der Wilhelmsburger Betreuungsplätze erweitert sich dadurch von derzeit 80 auf künftig 120 bis 140. Die Baukosten liegen bei zwei Millionen Euro. Geplante Fertigstellung: frühestens im Herbst 2016.
Nach dem Konzept der Waldorfpädagogik werden Kita-Kinder schwerpunktmäßig motorisch sowie musisch und künstlerisch gefördert.

Fünf Inklusionsplätze

Auf dem Tagesplan stehen Fächer wie „Eurythmie" (anthroposophische Bewegungskunst), Handwerken und Musizieren. Die Kita in der Georg-Wilhelms-Straße verfügt über einen großen Garten mit Klettergerüst, Baumhaus und Schaukel.
Die Veringstraße bietet überdies fünf Inklusionsplätze für Kinder „mit erhöhtem Betreuungsbedarf" an.
Kontakt: Tel 419 074 02, 271 60 900.


07.07.15

Wir waren auf dem Kinderbauernhof

Es war ein so schöner Tag Ende Mai, als wir, die Elementargruppe Georg-Wilhelm-Straße, uns auf den Weg machten, um den Kinderbauernhof in Kirchdorf zu besuchen. Picknick in unserem sonnigen Garten, etwas Vogelgezwitscher und Duft vom frisch gemähten Rasen und dann zu Fuß zur Bushaltestelle Mannesallee: Schnell, schnell, der Bus kommt! Kaum in den 26er gestiegen – unsere Vorschulkinder durften die Fahrkarten kaufen –, saßen wir schon in der „Wilden 13“ nach Kirchdorf-Süd und konnten es kaum abwarten, die 260 Tiere, die auf dem Kinderbauernhof auf uns warteten, aus nächster Nähe zu sehen oder zu streicheln. Dürfen wir sie auch füttern?

Zuerst ein gemeinsamer Rundgang und da waren sie nun alle: Grunzende Schweine, kuschelige Meerschweinchen und zuckersüße Kaninchen mit ihren Kulleraugen. Oder ein Pfau mit seinem prächtigen Gefieder, neugierige Perlhühner, Gänse, Ponys und Ziegen, die uns aus der Hand fraßen – und sogar eine Schlange! ...

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01.07.15

Krisen im Märchen. Hilfe für Trennungs- und Patchworkkinder

Von Irina Schweizer, Juli 2015

Märchen können Kindern dabei helfen, Krisen und Umbrüche zu meistern. Die Waldorferzieherin Irina Schweizer zeigt dies am Beispiel des Märchens Aschenputtel. ...

Lesen Sie weiter unter: Erziehungskunst Juli15 - Krisen im Märchen


 18.06.15

Das Feiern der verschiedenen Jahresfeste ist ein fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit im Waldorfkindergarten. Der Sommer wird - wie die anderen Jahreszeiten auch - durch Märchen und Geschichten, Reigen und Singen begleitet, wodurch das Erleben im Kind positiv verstärkt wird.

Jahreszeitenfeste Sommer

Sommerlieder

Zitate: Sommer


15.06.15

Puppenkleidung gestrickt - Anleitungen

Den Kindern macht es große Freude, die Puppen oder auch Teddys an- und auszuziehen. In dieser Rubrik finden Sie einfache Strickmuster für Puppenkleidung.

In der Rubrik finden Sie Anleitungen für Puppenunterwäsche, Söckchen, Pullover und Jacken sowie Hosen, Westen, Röcke und Mützen bis hin zu Taschen und Rucksäcke für die Puppen und einen Puppenschlafsack.

Klicken Sie den Link an und öffnen Sie dann die gewünschte pdf zum Download und zum Ausdrucken.

pdf Download - Puppenkleidung


01.06.15

Himmelskräfte, die auf- und niedersteigen

Von Andreas Höyng, Juni 2015

Das Keimen im Frühling, die Blütenfülle im Sommer, die reife Frucht im Herbst und die kahle Erde im Winter sind uns allen vertraut. Rudolf Steiner hat in seinen Vorträgen »Das Miterleben des Jahreslauf in vier kosmischen Imaginationen« darauf hingewiesen, dass diese Naturvorgänge mehr sind, als sie scheinen. ...

Weiter: Erziehungskunst Juni15 - Himmelskräfte


01.06.15

Jahreszeitenfeste im Juni

Der Juni wurde nach der römischen Göttin Juno genannt, der Gattin Jupiters. Das Wort stammt aus dem Römischen: „lunius". Im Altdeutschen gab es für den Monat Juni die Worte „Brachet" oder „Brachmond", weil in diesem Monat bei der Dreifelderwirtschaft die Brache begann (Es wurden in einem Zyklus von drei Jahren Winter- und Sommergetreide angebaut, im dritten Jahr konnte sich der Boden erholen, es herrschte „Brache" - das Land lag brach...

Lesen Sie weiter unter: Jahreszeitenfeste - Juni


25.05.15

NEU in der Rubrik "Projekt - Wir machen Theater":

Unser zweites Theaterstück

"Etwas von den Wurzelkindern"

In unserem zweiten Theaterstück spielen die Kinder den Kinderbuch-Klassiker "Etwas von den Wurzelkindern". Hier führen uns die Wurzelkinder durch die Jahreszeiten: Vor Frühjahrsbeginn werden die Wurzelkinder von der Mutter Erde geweckt. Rasch nähen sie ihre bunten Frühlingskleider und malen auch die Käfer frisch an. Und als der Frühling kommt, ziehen sie fröhlich mit bunten Blumen und Gräsern in die Welt hinein...

Lesen Sie weiter: "Projekt - Wir machen Theater"


02.05.15

Aus der ERZIEHUNGSKUNST Mai 2015

1.) Die Madonna der Kindergärten. Ist Raffaels Sixtina zeitgemäß?

Von Ulrike Richter, Mai 2015

Sie ist die Madonna der Kindergärten und Schulen. In nahezu jeder Waldorfeinrichtung findet man sie – die Sixtina.  ...

Weiter: Erziehungskunst Mai15 - Die Madonna der Kindergärten

2.) Waldorfpädagogik, wo andere Ferien machen

Von Peter Schwarz-Mantey, Mai 2015

Die Altea International School an der Costa Blanca.

Lesen Sie hier: Erziehungskunst Mai15 - ... wo andere Ferien machen

3.) Buchbesprechung:"Sklaven der Nützlichkeit"

Von Armin Krenz, Mai 2015

Die Elementarpädagogik hat sich im Hinblick auf die »Bildungsarbeit« in den letzten Jahren völlig verändert. Haben sich auch die Kinder verändert, fragt der Autor? Für ihn steht zweifelsohne fest: Erwachsene haben funktionale Kompetenzerwartungen und machen diese zum Problem der Kinder...

Weiter: Erziehungskunst Mai15 - Sklaven der Nützlichkeit

4.)  Die Empfindungsseele

Von Ronald Templeton, Mai 2015

Die Empfindungsseele ist ein kostbares Organ, das sich im Wechselspiel mit den äußeren Eindrücken im Innern des Menschen bildet...

Mehr: Erziehungskunst Mai15 - Die Empfindungsseele


19.04.15

Jahreszeitenfeste im Mai

Der Mai ist der erste meist wirklich warme Monate im Jahreslauf. Der Frühling und die Sonne werden auch im Kindergarten freudig begrüßt. In manchen Kindergärten wird am 1. Mai „der Mai geholt": Man zieht mit den Kindern hinaus in die Natur, pflückt Blumen und Zweige, um damit die Kindergartenräume zu schmücken. Frühlings- und Mailieder werden mit den Kindern gesungen und das eine oder andere kleine Gedicht gesprochen. ...

Weiter unter: Jahreszeitenfeste im Mai


13.04.15

Neu in der Spielzeugwerkstatt April 2015:

Schlamperle - Schmusepüppchen - gestrickt

Die Schmusepüppchen werden ja generell genäht, vornehmlich aus Nicki–Stoff. Aber man kann sie natürlich auch stricken! Hier ist eine Anleitung dazu.

Schlamperle - Schmusepüppchen


01.04.15

Neue Artikel aus der ERZIEHUNHSKUNST April 2015

1.) Das sphärische Ich des kleinen Kindes

Von Fabrizio Venturini, April 2015

Das Ich des kleinen Kindes entwickelt sich ganz aus dem Umkreis über das Bewegen und Aufrichten, Sprechen und Denken, bis es dann zu sich selbst »Ich« sagen lernt. ...

Lesen Sie weiter unter: Erziehungskunst Apr15 - Das sphärische Ich ...

2.) Der Osterhase. Bildmotive für das Kinder- und Jugendalter

Von Oswald Sander, April 2015

Ein besonderes Anliegen sollte es dem Lehrer und Erzieher sein, mit den ihm anvertrauten Kindern die Jahresfeste zu feiern und von alters her überlieferte Gebräuche und Anschauungen mit neuem Leben zu durchdringen. ..

3.) Zweierlei Ich. Warum wir von der Welt getrennt und doch mit ihr eins sind

Von Andreas Neider, April 2015

Mit unserem alltäglichen Bewusstsein stehen wir den Dingen gegenüber, die wir wahrnehmen. Sie erscheinen uns als von außen kommend. Aber wir nehmen die Dinge nicht nur wahr, sondern bilden auch Vorstellungen und Begriffe über sie. Diese treten in unserem Inneren auf. Wir selbst fügen sie zu den Wahrnehmungen hinzu. ...

Lesen Sie mehr: Erziehungskunst Apr15 - Zweierlei Ich

4.) Gesunde Ernährung macht lernfähig

Von Sabine Schäfer, April 2010

Eine gute Ernährung schützt vor Übergewicht und ist gut für die Gesundheit. Das weiß heute fast jeder. Weniger bekannt ist, dass gesunde Ernährung die Lernfähigkeit verbessert. Die anthroposophische Ärztin und Ernährungsmedizinerin Dr. Sabine Schäfer erklärt warum. ...

Mehr: Erziehungskunst Apr15 - Gesunde Ernährung ...


20.03.15

Ein paar neue Strickmuster

In der Rubrik "Die Spielzeugwerkstatt" finden Sie neue Strickanleitungen: Großes Schlaf-Schaf, Pferdeleine und Schneckenband sowie zwei neue Püppchen als Anregung, aber nach alter Anleitung.
10.03.15

Jahreszeitenfeste im April - Ostern

Bei den Römern war der April der Monat der Aphrodite -"Aphrilis" - Sie ist die Göttin der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit. Der Name könnte aber auch von dem lateinischen Monatsnamen „Aprilis" kommen, der nach Ovid von dem Wort „aperire", was „öffnen" bedeutet, abgeleitet wird, weil der Frühling alles wieder öffnet.

Der 1. April ist der Tag, an dem man nach altem Brauchtum „die Mitmenschen in den April schickt".  Die Herkunft dieses Brauches ist unklar, im 19. Jahrhundert wurde der Begriff „Aprilsscherz" geprägt. In englischsprachigen Ländern heißt der 1. April „All fools's day" (Aller Narren Tag).

Lesen Sie weiter: Jahreszeitenfeste im April

Ostern


01.03.15

Aus der ERZIEHUNGSKUNST März 2015

1.) »Ich habe die Sonne geschluckt und den Mond«

Von Werner Kuhfuss, März 2015

Ein Kind fragt und fragt und fragt. Wir glauben, erklären und erklären zu müssen. Wie kommt es, dass Kinder damit nicht zufrieden sind, sondern immer noch mehr fragen? Weil sie nicht Antworten wollen, sondern Teilnahme. Sie wollen, dass wir Zeugen sind von dem, was sie entdecken. Und nur wenn sie unser echtes Interesse an der Sache und vor allem Bestätigung erleben, können sie das Entdeckte einordnen, es sich einverleiben und es Teil ihres Lebens werden lassen. ...

Lesen Sie weiter unter: Erziehungskunst Mrz15 - Ich habe die Sonne geschluckt...

2.) Keine Spielräume mehr. Fachtagung »Spielen ist Kinderrecht« in Berlin

Von Olivia Girard, Februar 2015

Freies Spielen ist nicht nur lebenswichtig für die gesunde Entwicklung des Kindes, sondern ein Kinderrecht. Um dieses Recht mehr ins Bewusstsein zu heben und Handlungsforderungen für die Umsetzung zu formulieren, fand in Berlin eine bundesweite Fachtagung statt, die vom Deutschen Kinderhilfswerk, der National Coalition Deutschland – Netzwerk zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention und der International Play Association (IPA) organisiert wurde. ...

Mehr: Erziehungskunst Febr15 - Keine Spielräume mehr

3.) Geschlechtsrollenbilder heute. Kinder zwischen Orientierung und Konfusion

Von Mathias Wais, März 2015

Wie finden Kinder heute ihre Geschlechtsrolle? Das Thema spannt einen weiten Bogen: zwischen den menschenkundlichen Aussagen Rudolf Steiners, wonach der Frau ein männlicher Ätherleib zu eigen ist und dem Mann ein weiblicher – bis hin zur modernen Gender-Forschung, die die sozialpsychologischen, kulturellen und Milieu-Faktoren der Geschlechtsrollenfindung betont. Jungen haben es in unserer Gesellschaft dabei besonders schwer. ...

4.) Der Beziehungsleib

Von Corinna Gleide, März 2015

Das Wissen vom Ätherleib ist elementar wichtig, um Kinder zu erziehen, ihre Umgebung zu gestalten und sie entsprechend zu unterrichten. ...

Lesen Sie weiter: Erziehungskunst Mrz15 - Der Beziehungsleib


21.06.15

Jahreszeitenfeste im März

Im Märzen der Bauer die Rößlein einspannt;
Er setzt seine Felder und Wiesen instand...

Für die Römer war der Monat März der Monat des Gottes Mars. Er war der erste Monat des Jahres - im Altertum nahm man an, dass die Erschaffung der Welt am Tage der Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche gewesen wäre - und des Frühlingsanfangs. Dieser fällt in der mitteleuropäischen Zeitzone auf den 20. oder 21. März. Nach ihm richtet sich auch das Osterfest...

Lesen Sie weiter unter: Jahreszeitenfeste im März


12.02.15

Im Bedarfsfall ... 

 ... bietet unser Kindergarten an, dass die Kinder im Einzelfall schon vor Beginn der regulären Betreuungszeiten zu uns kommen können, sollte die reguläre Anfangszeit für die Familie nicht mehr ausreichen.

(Zusätzliche Betreuungsstunden zum Kita-Gutschein können nach Absprache kostenpflichtig für 9 € die Stunde hinzugebucht werden.)

Wir möchten Sie bitten, sich möglichst frühzeitig mit den Erzieherinnen in Verbindung zu setzen, damit man dies planen kann.


01.02.15

Jahreszeitenfeste im Februar

Es beginnt die Faschingszeit, in der der Winter symbolisch vertrieben wird, und die Kinder freuen sich besonders nach der besinnlichen Advents- und Weihnachtszeit nun über diese Zeit der Ausgelassenheit und des Übermuts. Am Faschingstag kommen die Kleinen in Verkleidungen in den Kindergarten. Man kann diesen Tag auch unter ein Motto stellen, kann es aber auch den Eltern und Kindern überlassen, wie die Verkleidung aussehen soll.

Informationen zu den Festen im Februar finden sie unter:

Jahreszeitenfeste im Februar


Aus der "Erziehungskunst" Februar 2015

1.) Jeder kann Konflikte lösen

Von Armen Tõugu, Februar 2015

Was kann ich tun, um Krisen- und Konflikten nicht nur ausgeliefert zu sein? Aus spiritueller Sicht bietet die Anthroposophie konkrete Hilfen, die nicht nur exakte Begriffe und Diagnosen, sondern auch den Schlüssel zur Lösung eines Problems liefern können...

Mehr unter: Erziehungskunst Februar 2014 - Konflikte

2.) Knoten und Knospen

Von Werner Kuhfuss, Februar 2015

Kinder entwickeln sich recht unterschiedlich: Einige nur unter großen persönlichen und sozialen Schwierigkeiten, so als würde ein Knoten geschürzt und gelöst, andere so, dass zarte Veränderungen in der Zeit erscheinen wie das organische Entfalten einer Knospe...

Lesen Sie weiter: Erziehungskunst Februar 2015 - Knoten und Knospen


12.01.15

E I N L A D U N G

Kann man Glück lernen?

Wohlbefinden als pädagogische und soziale Aufgabe

Vortrag von Dr. Ha Vinh Tho,
Direktor des “Gross National Happiness Center” in Bhutan

 Vortrag in der Schule Fährstraße:

29. Januar 2015, 19:00 Uhr
Ganztagsschule Fährstraße, Aula
Fährstraße 90 in Hamburg Wilhelmsburg

Info. Christiane Leiste, leiste@interwaldorf-hamburg.de 
Tel: 0175-467 9477
Lesen sie mehr dazu unter: Kann man Glück lernen?

03.01.15

Jahreszeitenfeste im Januar

Mehr zu den Festen wie Silvester/Neujahr und Dreikönig, aber auch zum Rummelpottlaufen, einem in Hamburg typischen Brauch, finden Sie hier:

Jahreszeitenfeste im Januar

Dreikönigszeit


Am Anfang steht das Missverständnis

Von Elke Rüpke, Januar 2015

Was Eltern und Erziehende dazu beitragen können, damit Kinder ein altersgemäßes Verhältnis zur Sexualität entwickeln können, zeigt Elke Rüpke, Dozentin am Waldorferzieherseminar, in diesem Beitrag. Dazu gehören nicht nur schöne und ehrliche Begriffe, das Überprüfen der eigenen Haltung und das Zulassen von Doktorspielen, sondern auch Erzählungen, die dem Kind seine Fragen in Bildern verständlich werden lassen...

Weiter unter: Erziehungskunst Januar 2015, Am Anfang steht das Missverständnis

Archiv 2015