Zitate: Kind

Das Reich der Kindheit ist das größte Land dieser Erde, es kennt keine politischen Grenzen, keinen Ehrgeiz der Macht, nicht einmal wesentlicheRassenunterschiede. Es ist das Menschenreich, in dem es am menschlichsten zugeht., -zugehen sollte. Die Sprache dieses Landes ist voller Humor. Ihre ersten Laute sind, wie selbst die hohe Wissenschaft es erforscht hat, universal; es ist eine Sprache, in der Zärtlichkeit und Liebe unmittelbar Gesundheit wirken und Lebenskräfte. Auch die aufgezeichnete
Kritzelschrift und Malerei ist allen Kindern in der Welt gemeinsam: Spuren und Zeichen ihrer Inkarnation.

Dem Verstande des Erwachsenen ist es nicht leicht, sich den Zugang zu dieser Sprache aus dem gewohnten Erklären und Verständigen heraus zu bahnen. Lebt doch diese Sprache noch von Bildern und Runen, die in der Seele wurzeln und

Hintergründe himmlisch-geistiger Welten spiegeln, zu denen wir Herangewachsenen später nur unter größten Anstrengungen, mit Hilfe der Künstler und Dichter, der Propheten und Begnadeten wieder einen Zugangfinden. Denn wer mit den Kindern spricht und lebt, begegnet demGeheimnis des Menschseins unmittelbar.

Das ist die Bedeutung, die Größe des Berufes der Mutter- des Erziehers:der mütterliche, der erziehende Mensch ist in aller Bescheidenheitund zumeist Unwissenheit den führenden, Kultur begründenden Geisternan die Seite gestellt. Die unvergängliche Kraft der Märchen, desHumors der Völker, des Volksmundes ernährt sich aus dieser schlummernden Weisheit, die mit der Liebe zum Menschwerden hereinstrahlt aus den Sphären des Schicksals, aus dem geistigen Reich der Ungeborenheit.

Helmut von Kügelgen

Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen.

Unbekannt

Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen;
So wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, Sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren.
Denn der eine hat die, die anderen andere Gaben...

Johann Wolfgang v. Goethe,
Hermann und Dorothea, 3. Gesang)

Erkenne dich selbst, bevor du Kinder zu erkennen trachtest.

Janusz Korczak

Leg dir Rechenschaft darüber ab, wo deine Fähigkeiten liegen, bevor du damit beginnst, Kindern den Bereich ihrer Rechte und Pflichten abzustecken. Unter ihnen allen bist du selbst ein Kind, das du zunächst einmal erkennen, erziehen und ausbilden mußt.

Janusz Korczak

Es ist einer der bösartigsten Fehler anzunehmen, die Pädagogik sei die Wissenschaft vom Kind - und nicht zuerst die Wissenschaft vom Menschen.

Janusz Korczak

Kinder und Uhren dürfen nicht ständig aufgezogen werden, man muß sie auch gehen lassen.

Jean Paul, (1763 - 1825)

Mit einer Kindheit voll Liebe kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.

Jean Paul, (1763 - 1825)

Auch der Weiseste kann unermesslich viel von Kindern lernen.

 Rudolf Steiner

Man kann sein Geld nicht schlechter anlegen als in ungezogenen Kindern.

Wilhelm Busch

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.

Dante Alighieri

Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.

Sokrates

Aus der Art, wie ein Kind spielt, kann man erahnen, wie es seine Lebensaufgabe ergreifen wird...

Rudolf Steiner (1861 - 1925)

In den ersten Lebensjahren eines Kindes bringen ihm die Eltern Gehen und Sprechen bei, in den späteren verlangen sie dann, daß es stillsitzt und den Mund hält.

Johann Nepomuk Nestroy

Wenn vor dem siebenten Jahre das Kind nur törichte Handlungen in seiner Umgebung sieht, so nimmt das Gehirn solche Formen an, die es im späteren Leben auch nur zu Torheiten geeignet machen.

Rudolf Steiner (1861-1925),aus: Die Erziehung des Kindes

Dass wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung. Aber wir können zu verhüten suchen, dass die Kinder werden wie wir

Erich Kästner (1899-1974)

Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe.

Aus Indien

Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.

Sokrates (um 470 - 399 v. Chr.)

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.

Dante Alighieri (1265-1321)

Ein Kind ist eine sichtbargewordene Liebe.

Novalis (1772-1801)

Ein Kind ist kein Gefäß, das gefüllt, sondern ein Feuer, das entzündet werden will.

Francois Rabelais (um 1494 - 1553)

Erst bei den Enkeln ist man dann so weit, dass man die Kinder ungefähr verstehen kann.

Erich Kästner (1899-1974)

In jedem Menschen ist ein Kind verborgen, das heißt Bildnertrieb und will als liebstes Spiel- und Ernst-zeug nicht das bis auf den letzten Rest nachgearbeitete Miniatür-Schiff, sondern die Walnußschale mit der Vogelfeder als Segelmast und dem Kieselstein als Kapitän. Das will auch in der Kunst mit-spielen, mit-schaffen dürfen und nicht so sehr bloß bewundernder Zuschauer sein. Denn dieses „Kind im Menschen" ist der unsterbliche Schöpfer in ihm ...

Kinder müssen mit Erwachsenen sehr viel Nachsicht haben.

Antoine de Saint-Exupéry (1900-44)

Es gibt keine großen Entdeckungen und Fortschritte, solange es noch ein unglückliches Kind auf Erden gibt.

Albert Einstein (1879-1955)

Kinder verboten

Kinder dürfen hier nicht spielen
sagen Schilder, Zäune, Gräben,
Kinder dürfen hier nicht spielen,
spielen sie daneben.
Auf dem großen Asphaltrasen
werden kleine Beine schwer,
und sie rollern durch die Straßen,
und der Tod rollt hinterher.
Aus versteckten Hinterhöfen,
eingekeilten Häuserwracks,
hört man keinen Mozart flöten.
Keiner mache Krach!
Kinder dürfen hier nicht lachen,
sagen pensionierte Bärte,
nie Musik auf Töpfen machen,
weinen Kinder eben.
Keine Pfütze reizt zum Bade,
keine Kröte reizt zum Fang,
keine dampfende Kuhflade,
wo man hineinfallen kann,
keine Bäume zum Ersteigen
und kein Löwenzahn zum Pusten,
nur geteerte Bürgersteige
und viel Staub zum Husten,
Ampeln, die das Kind begreifen
muß und U-Bahn-Räuberhöhlen,
sein Asyl sind Zebrastreifen,
sehnt zum Meer sich wie die Möwe.
Kinder dürfen hier nicht lernen,
was ein Baum ist, was ist Erde,
Kinder dürfen hier nicht träumen,
lassen sie es eben.
Große Städte, große Leute
viel Geschäfte, wenig Zeit.
Und es fordert, wer gescheit ist:
"Nieder mit der Kindlichkeit!
Geld verschlingen sie die Gören,
nutzlos ihr Geplärr und Spiel!
Bis die taugen! Bis die löhnen!
Dumm und ohne Zweck sind die!
Voller Flausen, voller Faxen!
Besser 's wird drum umgestellt:
Komme doch der Mensch erwachsen
aus der Büchse auf die Welt!"
Büchsen werden ausgebären
Arbeitsviehzeug wie man's braucht,
und die Damen und die Herren
führ'n, statt Kinder, Hunde aus.
Fern des Bellens, fern der Städte
ausgewiesen, vogelfrei
werden Irre, Lumpenbettler
Eltern unsrer Kinder sein.
Narren, Vagabunden, Sänger
Kräutersammler, Hirten auch
pflanzen Kinder, hegen, pflegen
ziehen sie wie Blumen auf.
Märchenammen werden singen
Weise bei den Kindern stehen,
und es wird still unter ihnen
Gott, sie selig preisend, gehen.

Frieder Nögge, aus: Ich singe dieses Lied für Euch -
Narrenpoesie, Urachhaus, '85

Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.

Sokrates, um 470 - 399 v. Chr.

 Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.

Dante Alighieri, 1265-1321

Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen: So wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.

Maria Montessori, 1870-1952

Daß wir wieder werden wie die Kinder, ist eine unerfüllbare Forderung.
Aber wir können zu verhüten suchen, daß die Kinder werden wie wir.

Erich Kästner, 1899-1974

Kinder müssen mit den großen Leuten viel Nachsicht haben.

Antoine de Saint-Exupéry

Die Arbeit läuft nicht davon, wenn du einem Kind den Regenbogen zeigst. Aber der Regenbogen wartet nicht, bis du mir der Arbeit fertig bist.

Chinesisches Sprichwort

Sprechen wird nicht durch Erklären gelernt, denn das Kind versteht keine Erklärung.

Georg Kühlewind, aus: Das Gewahrwerden des Logos,
Verlag Freies Geistesleben

Das Kind, das ich erziehe, darf ich nicht von mir aus
bestimmen, sondern aus seinem rätselhaften Inneren habe
ich herauszuholen, was mir selbst ganz unbekannt ist.
Dass wir Suchende sind, sollen die Heranwachsenden
bemerken. Und auf die Wege der Suchenden sollen wir sie
bringen.

Rudolf Steiner

Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.

Sokrates, um 470-399 v. Chr.

Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben: die Sterne der Nacht, die Blumen des Tages und die Augen der Kinder.

Dante Alighieri, 1265-1321

Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen: So wie Gott sie uns gab, so muß man sie haben und lieben, sie erziehen aufs beste und jeglichen lassen gewähren.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.

Maria Montessori 1870-1952

Begrenze dein Kind nicht auf das, was du gelernt hast, denn es ist in einer anderen Zeit geboren.

Hebräisches Sprichwort

Wer in der Gegenwart von Kindern lügt oder spottet, begeht ein Verbrechen.

Marie von Ebner-Eschenbach

Wenn du ein Kind siehst, hast du Gott auf frischer Tat ertappt.

Martin Luther

Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.

Maria Montessori, 1870-1952

Die Kinder von heute sind Tyrannen. Sie widersprechen ihren Eltern, kleckern mit dem Essen und ärgern ihre Lehrer.

Sokrates

Zuerst lieben die Kinder ihre Eltern. Nach einer gewissen Zeit fällen sie ihr Urteil über sie. Und selten, wenn überhaupt je, verzeihen sie ihnen.

Oscar Wilde

Denn wir können die Kinder nach unserm Sinne nicht formen.

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Die besterzogenen Kinder sind jene, die gelernt haben, ihre Eltern zu sehen, wie sie wirklich sind; Heuchelei ist nicht die erste Pflicht der Eltern.

George Bernard Shaw

Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie die Ungerechtigkeit.

Charles Dickens

Eltern verzeihen ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.

Marie von Ebner-Eschenbach

Was eine Kinderseele aus jedem Blick verspricht! So reich ist doch an Hoffnung ein ganzer Frühling nicht.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Das Kind ist eine sichtbar gewordene Liebe.

Novalis

Mit dem Kinde müssen wir innerlich zusammenleben können! Wir müssen so das Menschliche lebendig in uns aufgenommen haben, daß wir mit dem Kinde lebendig zusammenleben können. Bloßes Verstehen des Kindes nützt gar nichts.

Rudolf Steiner, aus: GA 304a, S. 89

Zwei Dinge sollen Kinder von Ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.

Johann Wolfgang von Goethe

Man erstickt den Verstand der Kinder unter einem Ballast unnützer Kenntnisse.

Voltaire

Wirklich ist jedes Kind gewissermaßen ein Genie
Und jedes Genie gewissermaßen ein Kind.

Arthur Schopenhauer

Kinder sind Rätsel von Gott und schwerer als alle zu lösen. Aber der Liebe gelingt's, wenn sie sich selber bezwingt.

Hebbel

Nichts soll geschehen, das die Kinder verletzt.

Indianische Weisheit

Kinder sind keine Fässer, die gefüllt, sondern Feuer, die angezündet werden wollen.

Rabelais

Denn wir können die Kinder nach unserem Sinne nicht formen:
so wie Gott sie uns gab, so muss man sie haben und lieben.
Sie erziehen aufs Beste und jeglichen lassen gewähren.
Denn der eine hat die, die Anderen andere Gaben.

Johann Wolfgang von Goethe, aus: Hermann und Dorothea

Es hat keinen Sinn, Kinder erziehen zu wollen - sie machen uns doch alles nach!

Quelle unbekannt

Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden.
Man muss sie auch gehenlassen.

Jean Paul

Es gibt weder große Entdeckungen noch wahren Fortschritt, solange noch ein unglückliches Kind auf der Welt ist.

Albert Einstein

Wohl denen, die ihren Kindern den Sinn dafür bewahrten, dass kleine Dinge sie freuen.

Jeremias Gotthelf

Der Mann macht nur Punkte im Kindesleben, die Frau Kommata und Doppelpunkte und alles öftere. Mütter, seid Väter! Möchte man zurufen, und Vater, seid Mütter!

Jean Paul

Das Kind in Ehrfurcht empfangen, in Liebe erziehen und in Freiheit entlassen.

Rudolf Steiner

Alle Kinder haben die märchenhafte Kraft, sich in alles zu verwandeln, was immer sie wünschen.

Jean Cocteau