Erntedankfest

Das erste Fest nach den Sommerferien ist das Erntedankfest, dessen Ursprung bis in die vorchristliche Zeit zurückreicht. In Mittel- und Nordeuropa wurde das Fest zur Tagundnachtgleiche am 23. September gefeiert. Heutzutage ist es in den westlichen Kulturen eine traditionelle Feier nach der Ernte im Herbst, bei dem Gott für die Gaben der Ernte gedankt wird. Das Erntedankfest wird stets am 1. Sonntag im Oktober gefeiert und ist somit ein beweglicher Festtag.

Es gab ähnliche Festlichkeiten auch in Israel, Griechenland oder im Römischen Reich. Im Judentum ist das Schawuot das Fest, das nach Beginn der Ernte gefeiert wird.

Das Laubhüttenfest -„Sukkot" - findet im September-Oktober statt. Es wird als das größte Freudenfest des jüdischen Jahres bezeichnet. Das Fest soll daran erinnern, dass man sich wenig auf das rein Materielle verlassen, hingegen auf Gott vertrauen kann.

In vielen Waldorfkindergärten bringen die Kinder ein Erntekörbchen mit, dessen Inhalt dann gemeinsam geteilt und verzehrt wird. Die Kinder empfinden viel Freude am Teilen und Verteilen der Früchte des Sommers und des anfänglichen Herbstes.


Erntedank feiern

Man kann Kindern den Erntedank auch noch in einer Zeit nahe bringen, in der wir fast alle Früchte rund ums Jahr im Supermarkt kaufen können. Spiele oder Basteleien mit den Früchten der Natur schaffen spielerisch ein Bewusstsein für den Wert und den Reichtum der Ernte.

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