Jahreszeiten im Kindergarten

Diese Rubrik soll versuchen, den Alltag im Interkulturellen Waldorfkindergarten ein wenig einzufangen.
Durch die rhythmische Gliederung des Kindergartentages, der Woche und des Jahreslaufes gewinnen die Kinder Sicherheit und Geborgenheit und fühlen sich eingebettet in unsere Welt.

In loser Folge werden hier Beiträge zu finden sein, die Einblicke möglich machen.

Unsere Jahreszeiten und Feste im Interkulturellen Kindergarten

Forsythienjunge aus "Carmens Märchenreich"

Durch die Jahreszeitenfeste gliedert sich das Jahr in Jahresrhythmen. Man lebt mit Liedern, Reimen, Versen und Geschichten auf die Feste zu. Die Sinneserfahrungen der Kinder werden ebenfalls geschult, denn durch Riechen, Schmecken, Sehen, Hören, Tasten und Sich-Bewegen werden die Jahreszeiten und Feste auch im Leiblichen verankert. Sie bestimmen den Rhythmus unseres Alltags unmittelbar.

In anderen Ländern und Kulturen werden die Impulse der Waldorfpädagogik gemäß der dortigen Kultur umgesetzt. Das christliche Element lebt dort in der Akzeptanz der anderen Religionen und Kulturen so wie hier bei uns die interkulturellen Elemente in den christlichen Jahreslauf einfließen.

Ein zentraler Aspekt im Waldorfkindergarten ist die Wiederholung. Aus der Sicherheit des Wiedererkennens durch die die gleichen Abläufe der Feste heraus wird dem Kind ermöglicht, Neues zu entdecken. In einer Zeit, in der die Kinder von ständig wechselnden Eindrücken überflutet werden, schafft dieser sich wiederholende Tages-, Wochen und Jahreslauf einen Rhythmus, der die gesunde leibliche und seelische Entwicklung der Kinder unmittelbar fördert.


Feste sind Heimat in der Zeit

Von Günther Dellbrügger, Dezember 2013

Geglückte Feste gehören zu den Höhepunkten unseres Lebens. Sie durchbrechen die wiederkehrenden Abläufe und Pflichten unseres Alltags. Wie Leuchttürme können sie aus unserem Leben herausragen und Erinnerungen werden, die uns weiter begleiten. In einem wirklichen Fest erhebt sich die menschliche Seele zu ihrer geistigen Heimat und die göttliche Welt kommt der unseren nahe.

Mehr: Erziehungskunst Dezember 2013


Lesen Sie mehr über die vier Jahreszeiten in den Rubriken unter den folgenden Links:

Jahreszeitenfeste nach Monaten

Gedichte zu den Jahreszeiten

Lieder und Kinderreime zu den Jahreszeiten

Frühling

Sommer

Herbst

Winter

Advents- und Weihnachtslieder

Advents- und Weihnachtsgedichte


Buchtipp:

Jahreszeiten-Tische: Anregungen für die Gestaltung des Jahreslaufs in der Familie

(Gebundene Ausgabe) von Marjolein van Leeuwen (Autor), Jos Moeskops (Autor), Frank Berger (Übersetzer)


Der Jahreszeiten-Tisch ist ein immer beliebter werdendes Mittel zur Gestaltung des Jahreslaufs in der Familie. Er führt die Kinder im Anschauen und Mitgestalten an ein intensiveres Erleben der Natur und des Jahreslaufes heran und bildet damit ein wichtiges Erziehungselement der Waldorfpädagogik.

15,00 €.

Bilder für den Jahreszeitentisch

Hier finden Sie zum Bestellen im Waldow-Verlag für den Jahrezeitentisch: Tischbilder


Anleitung zur Gestaltung von Jahreszeitentischen

In der Homepage "Rund um die Puppe" gibt es eine Rubrik zu den Jahreszeitentischen - als Anregung, aber auch mit der Möglichkeit, Schönes zur Dekoration zu kaufen.

"Der König Winter herrscht jetzt draußen mit strengem Frost und eisigem Wind lässt er Schneeflocken auf die Erde herunter wirbeln und deckt die Wiesen und Wasser mit klarem Eis zu. Aber schon bald werden die kleinen ersten grünen Spitzen der Frühjahrsblümchen sich durch Frost und Eis den Weg ans Licht bahnen und uns ihre ersten feinen Blüten zum Frühjahrsgruß entgegen strecken..."

Lesen Sie mehr unter: Rund um die Puppe, Jahreszeitliches


Inspirationen für den Jahreszeitentisch

Jahreszeitenkinder, Wollfilzwichtel, Seidentücher, Baumwolltücher, Holzfiguren und vieles andere mehr findet Ihr bei Livipur...

Klicken Sie bitte die Website an von: livipur.de


Warum ein Jahreszeitentisch das Familienleben so bereichern kann...

Rhythmen prägen unser Leben

Kleine und große Rhythmen prägen unser Leben und wir erleben uns in ihnen. Da ist zunächst der Rhythmus des Tages mit der Abfolge von Helligkeit, Wachsein, Tatkraft und von Dunkelheit, Ermüdung und Schlaf. Dann die Woche in ihrer siebenfältigen Verschiedenheit: jeder Tag hat für uns seine besondere Qualität, die gekennzeichnet ist von den individuellen Verhältnissen unseres Arbeits- und Alltagslebens, von Familienleben und Freizeit. Und für manchen sind in den Wochentagen auch noch die unterschiedlichen Eigenschaften und Stimmungen spürbar, mit denen unsere Vorfahren selbstverständlich umgingen und die in den Namen der Wochentage noch anklingen. Etwa der Dienstag als Mars-Tag (frz.: mardi) oder der Samstag als Saturn-Tag (engl.: saturday).

Lesen Sie weiter unter: Jahreszeitentisch, "Spiel und Zukunft"


Der Jahreszeitentisch im Advent

Der Weg bis Weihnachten

Advent ist die Zeit der Erwartung. Erwartung einer Ankunft. Das Christuskind kommt auf die Erde nieder, und dies geschieht in jedem Jahr von Neuem, wie es die Kinder in dem bekannten Weihnachtslied so gerne singen. Aufregende Vorfreude begleitet die für Kinderherzen doch als recht lang empfundene Zeit. Es ist eine gute Strecke Wegs hin bis zum Heiligen Abend...

Lesen Sie weiter - mit freundlicher Genehmigung von "Spiel und Zukunft" unter: Jahreszeitentisch


Jahreszeitentische neu gedacht

Von Almuth Strehlow, März 2013

Brauchen wir durchgestylte Elfen, Trolle und Zwerge, um wieder Zugang zur Natur und ihren elementaren Kräften zu bekommen? Almuth Strehlow, Dozentin am Rudolf-Steiner-Institut in Kassel, meint nein. Sie plädiert für einen neuen Umgang mit dem Jahreszeitentisch.

Hier geht es zum ganzen Artikel: Erziehungskunst März13, Jahreszeitentische


Was soll es bedeuten? Feste erneuern – aus dem Verstehen heraus

Von Fabrizio Venturini, Dezember 2013

Drei Elemente sind für Feste zentral: Sie regen zur Gemeinschaftsbildung an, sie haben einen eigenen Bedeutungsgehalt und eine besondere äußere Form. In heutiger Zeit stellt sich die Frage, wie der Einzelne sie jenseits von gedankenloser Tradition und bloßem Event mitgestalten kann...

Weiter: Erziehungskunst Dezember 2013


Morgen kommt der Weihnachtsmann

Von Bernd Kettel, Dezember 2014

Das im Titel zitierte Lied ist weit verbreitet und wird in der Weihnachtszeit gerne gesungen, wobei man häufig den beleibten, rotgewandeten Coca-Cola-Kasper im Sinn hat, der sich mit Hohoho-Gelächter durch amerikanische und englische Schornsteine quetscht und die am Kamin aufgehängten Socken füllt...

Mehr: Erziehungskunst Dezember 2014


01.06.15

Himmelskräfte, die auf- und niedersteigen

Von Andreas Höyng, Juni 2015

Das Keimen im Frühling, die Blütenfülle im Sommer, die reife Frucht im Herbst und die kahle Erde im Winter sind uns allen vertraut. Rudolf Steiner hat in seinen Vorträgen »Das Miterleben des Jahreslauf in vier kosmischen Imaginationen« darauf hingewiesen, dass diese Naturvorgänge mehr sind, als sie scheinen. ...

Weiter: Erziehungskunst Juni15 - Himmelskräfte


Schöpfungsgeschichte, Pflanzen

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