Waldorfpädagogik - überall und für alle

Die Waldorfpädagogik hat den Anspruch, allen Menschen zugänglich zu sein, ungeachtet ihrer ethnischen Zugehörigkeit oder religiösen Grundauffassung. Auf allen Kontinenten haben sich Waldorfschulen bewährt, man trifft sie in Asien und Afrika ebenso wie in Nord- und Südamerika, in vornehmen Vororten ebenso wie in Townships und Favelas, in moslemischen, hinduistischen und in christlichen Kulturkreisen ebenso wie in der Volksrepublik China. Im Herbst 2008 gründete sich eine Waldorf-Initiative in Istanbul, Türkei.

Der Initiativkreis Interkulturelle Waldorfpädagogik in Hamburg-Wilhelmsburg folgt mit seinem Vorhaben einem sozialreformerischen Impuls, der seit der Gründung der ersten Waldorfschule vor bald einem Jahrhundert in Stuttgart Bestandteil der Schulbewegung ist. Die erste Waldorfschule wurde 1919 in Stuttgart von Emil Molt, dem Fabrikbesitzer der Waldorf-Astoria-Company Cigarettenfabrik, als Schule für Kinder aus Arbeiterfamilien gegründet. Sie wurde während des Nationalsozialismus verboten, konnte aber schon im Oktober 1945 wieder eröffnet werden. Auch heute ist die Waldorfschule dem Ideal verpflichtet, Kinder aller sozialen Schichten aufzunehmen, unabhängig von Herkunft, Konfession und Nationalität.


Sympathie und Antipathie in der Erziehung

Lassen sich Eltern lediglich von Sympathie und Antipathie leiten, werden sie leicht zu einem Spielball von Emotionen – ihren eigenen und denen ihrer Kinder. Viel wichtiger sind Empathie, Besonnenheit und das Wissen darum, was wann an der Zeit ist...

Lesen Sie weiter unter: Erziehungskunst, Dezember 2011


Waldorfschule heute

 Peter Loebell (Hrsg.)  

Waldorfschule heuteEine umfassende Einführung in die Waldorfpädagogik. Die Autoren geben einen guten Überblick über die verschiedenen Gesichtspunkte dieser Schulform, ihre Grundlagen und ihr Umfeld. Der optimale Einstieg für künftige Schuleltern und für alle, die sich über diese erfolgreiche alternative Schulform informieren möchten.

Die Waldorfpädagogik, die mittlerweile auf eine fast hundertjährige Geschichte zurückblicken kann, ist als alternative Schulform längst anerkannt und etabliert und hat viele allgemeine pädagogische Entwicklungen angestoßen. Doch was ist so anders an dieser Pädagogik? Woher stammt ihre Erneuerungskraft, und wie hat sie sich seit ihrer Gründung weiterentwickelt? Das sind nur einige Fragen, denen diese grundlegende Einführung in die Lebensformen der Waldorfpädagogik nachgeht.

ISBN-13:  978-3-7725-2471-4 Erscheinungsjahr:  2011 Verlag Freies Geistesleben

Mehr dazu unter: Waldorfschule heute