Waldorfpädagogik in der Ganztagsschule Fährstraße

04.02.16

Im SPIEGEL online vom 04. 02 2016 wurde ein Artikel über die Ganztagsschule Fährstraße veröffentlicht. "Die Hamburger Grundschule ist bundesweit die erste komplett staatlich finanzierte Schule, in der Waldorfpädagogen und Regelschullehrer zusammen den Unterricht gestalten. Der Schulversuch läuft seit Sommer 2014." So heißt es im Text. Auch ein kleines Video ist dabei und eine Bilderstrecke.

Aber lesen Sie selbst:

Waldorf-Experiment im Problemviertel: Wie Henri in Fatins Klasse kam

Von Heike Klovert

Wie kommt eine Schule in einem verrufenen Stadtteil an Kinder aus bildungsbeflissenen Familien? In der Regel gar nicht. Um das zu ändern, setzt Hamburg jetzt auf ein gewagtes pädagogisches Experiment. ...

Hier geht es zum Artikel:

Waldorf-Experiment im Problemviertel - SPIEGEL vom 04.02.16


12.01.15

E I N L A D U N G

Kann man Glück lernen?

Wohlbefinden als pädagogische und soziale Aufgabe

 Vortrag von Dr. Ha Vinh Tho,

Direktor des “Gross National Happiness Center” in Bhutan

 Das Königreich Bhutan hat sich entschlossen, die Lebensqualität und Zufriedenheit seiner Bürger nicht anhand rein wirtschaftlicher Merkmale wie des Bruttosozialprodukts zu messen, sondern stattdessen das Wohlbefinden der Menschen, das „Bruttonationalglück“ in den Blick zu nehmen. Diese Veränderung der Definition gesellschaftlichen Reichtums hat in aller Welt Aufmerksamkeit erregt.

Dr. Ha Vinh Tho leitet das Zentrum für Bruttonationalglück in Bhutan und hält weltweit Vorträge. Vorher erlebte er als führender Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes die Realitäten von Kriegen und Elend in Krisengebieten der Welt, unter anderem in Vietnam, in Darfur und in Afghanistan. Er schloss aus seinen Erfahrungen, dass Kriege und Hungersnöte das Ergebnis der strukturellen Gewalt sind, die unseren Gesellschaftsordnungen zugrunde liegt.

In Bhutan arbeitet er an der Entwicklung eines neuen Systems mit, dem Bruttonationalglück, das diese strukturelle Gewalt ersetzen soll.

Die wesentlichen Träger einer veränderten Gesellschaft sind aus Ha Vinh Thos Sicht die Kinder und Jugendlichen. Deshalb kommt der schulischen Bildung aller Kinder enorme Bedeutung zu. Er arbeitet mit dem Dalai Lama im Mind and Life Institute an Erziehungs- und Bildungsfragen.

Und auch wir fragen uns, wie kann Erziehung so wirken, dass Menschen frei werden von herkömmlichen Denkstrukturen?

Wie können unsere Schulen „Glückschmieden“ werden, Leuchtpunkte einer menschlichen Gesellschaft?

"Das Bruttosozialglück ist keine Utopie, sondern eine Chance für die ganze Welt", sagt Dr. Ha Vinh. Wie freuen uns auf seinen Vortrag und laden Sie herzlich dazu ein, mit uns umzudenken, auf dem Weg zum Glück!

29. Januar 2015, 19:00 Uhr
Ganztagsschule Fährstraße, Aula
Fährstraße 90 in Hamburg Wilhelmsburg
 

Veranstalter: Verein Interkulturelle Waldorfpädagogik Wilhelmsburg in Kooperation mit Ganztagsschule Fährstraße und Bund der Freien Waldorfschulen

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Text als pdf zum Download: Kann man Glück lernen?


14.09.14

Bilder von der Einschulung 2014 und NDR-Bericht

Wenn Sie diese Bilderstrecke anklicken, können Sie die ersten Fotos von der Einschulung der neuen 1. Klasse in der Schule Fährstraße anschauen. Das u. a. Video des NDR zeigt erste eindrücke aus dem Unterricht.

Bildstrecke Einschulung 2014


27.08.14

Viel Zulauf für Waldorfpädagogik in Wilhelmsburg

Das neue Konzept der Grundschule Fährstraße fördert die soziale Durchmischung

Wilhelmsburg. An der Grundschule Fährstraße hat am Dienstag nicht nur für die Erstklässler ein neuer Lebensabschnitt begonnen. Auch für die Lehrer ändert sich einiges: Sie werden künftig nach Waldorfgesichtspunkten unterrichten – zunächst in drei ersten Klassen, dann wird das Angebot sukzessive ausgebaut. Unterstützt werden die Lehrer dabei von Pädagogen des Wilhelmsburger Waldorfvereins...

Der ganze Artikel: Hamburger Abendblatt vom 27.08.14


25.08.14

Es geht los!

Am 26. August werden sich für die drei ersten Klassen die Pforten der Schule Fährstraße öffnen, wo die Kinder künftig nach dem neuen waldorfpädagogischen Profil unterrichtet werden.

Das pädagogische Profil, das in einer gemeinsamen Konzeptgruppe aus Fährstraßenlehrern und Waldorfleuten erarbeitet wurde, umfasst sechs Eckpunkte, die die Basis der pädagogischen Arbeit bilden:

Kern des Konzepts ist der Hauptunterricht, der täglich in den ersten beiden Stunden stattfinden wird, durchgeführt im Team von einem Waldorflehrer und einem „Fährstraßenlehrer“.

Für das erste Schuljahr wurden 60 Kinder angemeldet – wesentlich mehr als in den vergangenen Jahren, was für uns ein ermutigendes Zeichen ist.  Darunter sind mindestens 12 bildungsorientierte Elternhäuser, die explizit wegen des Schulversuchs kommen, sodass eine soziale Mischung beginnt, was ja auch eines unserer Ziele ist.

Wir werden nach dem Modell „Bewegtes Klassenzimmer“ unterrichten. Die Hamburger Schulbehörde hat dankenswerterweise die Bänkchen und Sitzkissen finanziert. Es fehlt aber noch an Einrichtungsmaterialien wie z.B. Vorhängen, Ranzenregalen und Teppichen. Und vor allem an Unterrichtsmaterialien wie z.B. Epochenheften, Stockmar-Kreiden, Aquarellfarben, Flöten und anderen Musikinstrumenten. Wir sind auf Spenden und Zuwendungen jeglicher Art angewiesen. Falls Sie gerne etwas beitragen möchten für unsere Ausstattung, so wären wir herzlich dankbar – jeder Beitrag auf unser unten genanntes Vereinskonto ist herzlich willkommen!

Mit herzlichen Grüßen aus der Fährstraße in Wilhelmsburg

Spendenkonto:
Empfänger: IWW e.V.
IBAN: DE63 4306 0967 2042 8127 00
BIC: GENODEM1GLS
Betreff: Klassenzimmer

01.05.14

1.) Traditionen über Bord werfen.

Ein staatlich-waldorfpädagogischer Schulversuch in Hamburg

Mai 2014

Im sozialen Brennpunkt Hamburg-Wilhelmsburg startet ein bisher einmaliger Schulversuch: Waldorflehrer und Lehrer der staatlichen Ganztagsschule Fährstraße wollen ab dem Schuljahr 2014/15 zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsverein­barung mit der Interkulturellen Waldorf-Initiative wurde am 24. Oktober 2013 vom Hamburger Senat unterzeichnet. Wir sprachen mit Projektleiterin Christiane Leiste...

Hier geht es zum Artikel: Erziehungskunst 14, Schulversuch Hamburg


07.01.14

Einladung zum 2. Info-Abend

Bitte klicken Sie auf die pdf, um das Plakat zu öffnen.


26.11.13

Schulversuch mit waldorfpädagogischen Elementen startet in Hamburg-Wilhelmsburg

Hamburg/Stuttgart, 25.11.2013/CU. Ein bislang einmaliger Schulversuch startet in dem als sozialer Brennpunkt geltenden Hamburg-Wilhelmsburg: WaldorflehrerInnen und LehrerInnen der staatlichen Ganztagsschule Fährstraße (GTSFS) wollen in einer Schule zusammenarbeiten. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung mit der Interkulturellen Waldorf-Initiative wurde am 24. Oktober 2013 vom Hamburger Senat unterzeichnet.

„Der Bund der Freien Waldorfschulen begrüßt die Initiative, die die Erfahrungen der bisherigen LehrerInnen der Fährstraßenschule mit dem Ansatz der Waldorf–pädagogInnen zusammenbringen will“, betont dazu Henning Kullak-Ublick, Vorstandsmitglied des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS). Es sei sehr erfreulich gewesen, wie schnell sich die LehrerInnen bei ihren Arbeitstreffen in vielen Punkten darüber verständigen konnten, was zum Wohl der Wilhelmsbur­g­er Kinder in der Schule notwendig ist..

Lesen Sie weiter: Presseerklärung BdFWS


19.11.13

Kooperationsvertrag unterzeichnet!

Am 24.10. hat der Verein Interkulturelle Waldorfpädagogik Wilhelmsburg den Kooperationsvertrag mit der Hamburger Behörde für Schule und Bildung unterschrieben.

Damit ist ein großer Schritt getan zur Verwirklichung unseres Vorhabens, in der Ganztagsschule Fährstraße ab August 2014 die ersten Klassen nach dem neuen, waldorfpädagogisch geprägten Konzept zu unterrichten. Die Arbeit am Konzept der Schule schreitet voran; die Konzeptgruppe trifft sich regelmäßig zu sehr produktiven Arbeitssitzungen.

Pressekonferenz:

Am 25.11. findet um 12:30 im Hamburger Rathaus eine Pressekonferenz des Schulsenators Ties Rabe zum Thema Schulversuch Waldorf in der Ganztagsschule Fährstraße statt.

Die Pressekonferenz ist öffentlich.

Elternabend für zukünftige Erstklasseltern

Am 28. 11. um 18:30 findet der erste Elternabend in der Ganztagsschule Fährstraße statt:
Die Schule und wir möchten alle Eltern herzlich einladen, deren Kinder nächstes Jahr eingeschult werden.
An diesem Abend möchten wir Sie gerne kennenlernen, uns Ihnen vorstellen,  erste Informationen geben, und Fragen sammeln.
Wir freuen uns sehr auf Ihr Kommen!

Die Mitglieder des Vereins Interkulturelle Waldorfpädagogik Wilhelmsburg freuen sich über das Erreichen dieser wichtigen Etappen.


Waldorfpädagogik unter staatlichem Dach

VON KAIJA KUTTER

PREMIERE In Hamburg-Wilhelmsburg wollen eine Waldorf-Initiative und eine staatliche Grundschule fusionieren. Die Stadt will so verhindern, dass eine Privatschule entsteht, in der die bürgerliche Klientel unter sich bleibt..

Lesen Sie den taz-Artikel hier: ... unter staatlichem Dach


22.09.12

Zum ersten Mal in Deutschland: Waldorf mit staatlichem Segen

HAMBURG. Premiere im deutschen Bildungswesen: Zum ersten Mal werden an einer Regelschule Waldorfpädagogen und Grundschullehrer gemeinsam unterrichten. Wie viel Waldorf-Pädagogik allerdings in den schulischen Alltag einfließen wird, ist noch offen. „Es geht nicht darum, die Ideologie von Rudolf Steiner in staatliche Unterrichtspraxis zu überführen“, sagt ein Sprecher der Hamburger Schulbehörde. Man wolle Elemente der Waldorf-Pädagogik integrieren, die „allseits akzeptiert sind“..

Weiter bei TeachersNews unter: Waldorf mit staatlichem Segen


Schulexperiment: Ein bisschen Regelschule, ein bisschen Waldorf

Von Heike Sonnberger

Deutschlandpremiere in Hamburg? Ab 2014 sollen Lehrer einer staatlichen Grundschule auch nach Prinzipien der Waldorfpädagogik unterrichten dürfen. Die Waldorfgemeinde ist euphorisch, die Schulbehörde hofft auf eine bessere soziale Durchmischung der Schule im Brennpunktviertel Wilhelmsburg...

Lesen Sie weiter im Spiegel online: Schulexperiment

04.09.13

Im diesem Schuljahr wird’s konkret!

Der Schulsenator…. Thies Rabe hat den Start des ….Schulversuchs im Sommer 2014 bestätigt. Nun können sich die Lehrer und Lehrerinnen in der Fährstraße, der Verein Interkulturelle Waldorfpädagogik Wilhelmsburg, die Schulbehörde und die Familien im Stadtteil konkret darauf vorbereiten, dass hier eine besondere Schule mit waldorfpädagogischem Profil entstehen wird.

Das pädagogische Konzept …

… wird ab sofort in einer Konzeptionsgruppe erarbeitet. Federführend sind dabei die zukünftigen Lehrer/innen der ersten Klassen – jeweils einer/eine mit Waldorf-, und mit Fährstraßenhintergrund. Aber auch die Ideen, Visionen und Träume aller anderen Menschen aus der Schule Fährstraße, dem Verein und dem Stadtteil, die sich für den Schulversuch eingesetzt haben und einsetzen, sollen Eingang in die pädagogische Grundidee der Schule finden.   

Die formale Zusammenarbeit …

... zwischen unserem Verein und der Behörde wird derzeit in eine Vertragsform gegossen. Hier haben wir z. B. das Mitbestimmungsrecht in Personalfragen (an der Fährstraße wird zukünftig möglichst waldorfpädagogisch qualifiziertes Personal eingestellt) gesichert. Ein herzlicher Dank gilt dem Bund der Freien Waldorfschulen für seine Unterstützung.

Die breite Öffentlichkeit …

… wird, sofern sie unsere Homepage nicht kennt, demnächst bei einer Pressekonferenz der Schulbehörde informiert. Besonders wichtig und dringlich ist jetzt die Information der Eltern im Stadtteil – vor allem der Familien, die im Sommer 2014 Kinder einschulen werden. Mittlerweile werden auch die Eltern in der Fährstraßenschule eingebunden.

Über unserer gesamten Infoarbeit hängt die Frage: Verunsichern wir Menschen durch halbfertige Informationen? Können wir informieren, obwohl wir so vieles selbst noch nicht wissen? In der Fährstraße entsteht etwas Neues, bisher Einzigartiges. Begreifen Sie es also als Chance, auch halbfertige Infos zu erhalten! Wir wollen uns (weiter) trauen, sie zu teilen!


20.08.13

WALDORF MEETS STAATSSCHULE

Interkulturelle Waldorfpädagogik in Hamburg

Der Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg, soz. Brennpunkt, liegt auf der größten Flussinsel Europas und seine Bewohner stammen aus vielen Herkunftsländern. 
Hier entsteht in der Ganztagsschule Fährstraße ein Schulversuch:

Waldorfpädagogik wird das prägende Element der Schule.

Für dieses pädagogische Neuland suchen wir

zwei WaldorfklassenlehrerInnen mit 2. Staatsexamen

Start des Schulversuchs: August 2014 

Wir wünschen uns KollegInnen mit Begeisterung, viel Initiative und Sinn für Innovationen, die nach Möglichkeit bereit sind, sich frühzeitig mit in die Konzeptarbeit einzubringen (am besten ab sofort). Unsere Klassen haben 19 Schüler und werden von Waldorfpädagogen und den bisherigen Lehrern der Schule zusammen betreut.

Für weitere Informationen stehen wir gern zur Verfügung. Wir freuen uns auf Sie!


06.05.13

Neues aus der Initiative Interkulturelle Waldorfpädagogik in Wilhelmsburg

Konzeptgruppe

Noch mal zur Erinnerung: Seit September 2012 arbeitet ein Konzeptkreis, bestehend aus vier Mitgliedern unserer Initiative und sechs Mitgliedern des Fährstraßen-Kollegiums, an dem Profil der zukünftigen Schule. Zunächst einmal ging es darum, sich den verschiedenen Arten der Pädagogik zu nähern sowie den Unterricht der anderen durch gegenseitiges Hospitieren kennenzulernen und die wichtigsten „Essentials“ beider Seiten zu vermitteln. Die Arbeit war äußerst anregend und bereichernd für alle.

Am 21. März fand ein gemeinsamer Workshop mit dem gesamten Kollegium der Grundschule Fährstraße und der Initiative statt. Die Konzeptgruppe berichtete von ihrer Arbeit und stellte die Arbeitsergebnisse, also die Grundzüge für das zukünftige Schulkonzept, vor. Daraufhin stimmte das Fährstraßenkollegium erneut mit großer Mehrheit dafür, den Schulversuch im Sommer 2014 zu beginnen. Auch die Initiative entschied sich ebenso deutlich dafür, den Weg weiterzugehen. Allerdings gab es bei der Abstimmung eine Einschränkung: Wir warten noch auf die Vorgaben und Zusagen des Schulsenators Ties Rabe. Die Schulbehörde hat diese für Ende Mai in Aussicht gestellt. Je nachdem, wie diese ausfallen, müssen wir nochmals mit der Behörde in Verhandlungen treten. Aber wir sind hoffnungsfroh und guten Mutes, denn alle Beteiligten gehen positiv und engagiert auf das Projekt zu.
Es ist vorgesehen, dass der Schulversuch im Sommer 2014 mit der Umstellung des ersten Jahrgangs beginnt. Voraussichtlich werden drei neue 1. Klassen eingeschult. Es sollen dann auch drei Waldorflehrer eingestellt werden, die im Team mit den Fährstraßenlehrern die 1. Klassen unterrichten. Auch jetzt versuchen wir schon dahin zu wirken, dass Lehrer, die schon zum Sommer 2013 eingestellt werden sollen, eine Doppelqualifikation haben (2. Staatsexamen und Waldorfzusatzausbildung). Diese Voraussetzung sollte z. B. die/der Förderkoordinator/in haben, wofür gerade eine Stelle in der Fährstraße ausgeschrieben ist.

Details zum Konzept kann ich noch nicht bekannt geben, denn es ist noch alles andere als ausgereift. Es wird die Arbeit im nächsten Schuljahr sein, konkret konzeptuell zu arbeiten.

Vereinsgründung

Da das Vorhaben mit der Schulgründung bzw. Schulumwandlung zu groß für den bisherigen Verein wurde, der ja die beiden Interkulturellen Waldorfkindergärten in Wilhelmsburg betreibt, haben wir einen eigenen Verein gegründet: „Interkulturelle Waldorfpädagogik Wilhelmsburg e. V.“. Die Unterlagen liegen derzeit beim Amtsgericht; es ist eine Frage von wenigen Wochen, bis der Verein offiziell agieren kann.

Baukreis

Die meisten der Gebäude der Fährstraßenschule sind „abgängig“ und müssen abgerissen werden. Der Altbau, der vor über 100 Jahren gebaut wurde, wird natürlich bestehen bleiben. Aber es wird ein großer Gebäudetrakt neu entstehen. Es gibt einen Bauplanungskreis, der im Moment aus den Schulleitern der Fährstraße, zwei Zuständigen aus der Behörde und zwei Mitgliedern der Initiative (Hans Jürgen Krauel und mir) besteht. Dort geht es im Moment darum, dass wir uns die künstlerischen und pädagogischen Gesichtspunkte und weitere wichtige Aspekte, die bei einem Schulbau eine Rolle spielen, erarbeiten. Auch muss der Raumbedarf ermittelt werden. Alle Gesichtspunkte sollen dann in die Auslobung einfließen, denn der Bau wird europaweit ausgelobt. Falls jemand aus dem Umkreis der Initiative noch mit Fachkenntnissen und oder künstlerisch-pädagogischem Anliegen zum Baukreis stoßen möchte, wäre er/sie herzlich willkommen. (In diesem Fall bitte bei mir melden).

Website
Außerdem könnten wir noch Hilfe gebrauchen bei der Gestaltung einer Website für unseren neuen Verein. Wenn jemand dafür Kraft, Zeit, Kenntnisse und Lust und hat, wäre sie/er auch herzlich zur Mitarbeit willkommen (bitte bei mir melden).

Christiane Leiste


31.01.13

Wir möchten heute einen Artikel aus der taz vom 30.01.13 Ihrer Aufmerksamkeit empfehlen:

Lernen mit den Schmuddelkindern

INTEGRATION In Hamburg will sich die erste staatliche Waldorfschule gründen. Der Gegenwind ist stark. Dabei taugt die Schule als Zukunftsmodell für das Bildungswesen...

Lesen Sie hier weiter: Lernen mit den Schmuddelkindern, taz


20.01.2013

Zwischenbericht im Januar 2013

- Initiative Waldorfpädagogik Wilhelmsburg
   unter staatlicher Trägerschaft -

Konzeptionsgruppe

Im Oktober 2012 wurde eine Konzeptionsgruppe gebildet, bestehend aus 6 Mitgliedern der Waldorfinitiative und 6 Kollegen der Ganztagsschule Fährstraße. Die Gruppe wird von zwei Moderatoren bzw. Prozessbegleitern geleitet, die von der Schulbehörde engagiert wurden.

Die Aufgabe der Konzeptionsgruppe ist es, bis März 2013 die Entscheidung des Gesamtkollegiums Fährstraße sowie der gesamten Waldorfinitiative vorzubereiten. Diese sollen Ende März 2013 entscheiden, ob eine dauerhafte Zusammenarbeit zwischen der Waldorfinitiative und dem Kollegium der Schule Fährstraße möglich ist.
Die Gruppe tagt einmal im Monat, bisher haben vier dieser Treffen stattgefunden. Beide Seiten stellten ausführlich die Grundzüge ihrer Pädagogik und deren Essentials dar, auf die aus ihrer Sicht nicht oder nur schwer verzichten wollen. Außerdem lernten die Teilnehmer den gegenseitigen pädagogischen Alltag kennen, indem sie in der Waldorfschule Hamburg-Harburg bzw. in der Fährstraße hospitierten.

Es hat sich in dieser Arbeit gezeigt, dass die beiden pädagogischen Ausrichtungen viel gemeinsam haben. So stehen für beide das Kind und die Beziehung des Lehrers zum Kind im Mittelpunkt der Pädagogik.
Sowohl die VertreterInnen der Schule Fährstraße als auch die WaldorfpädagogInnen waren positiv überrascht von dem, was sie in der jeweils anderen Schulform erlebten. Besonders die prägenden, konsequent durchgeführten Rituale in der Fährstraße, die ein aufmerksames und ruhiges Unterrichtsklima bewirken, haben uns beeindruckt. Gleichzeitig wurde uns deutlich, welche Herausforderungen es bedeutet, wenn ein hoher Prozentsatz der Kinder aus bildungsfernen Familien mit Migrationshintergrund kommt. Viele haben keine ausreichenden Deutschkenntnisse. Auch kommt es häufig vor, dass neue Kinder, die über keinerlei Deutschkenntnisse verfügen, mitten im Schuljahr aufgenommen werden müssen. Der Offene Brief von 14 Wilhelmsburger Schulleitern vom Dezember 2012 illustriert, dass diese Herausforderungen nicht nur für die Fährstraße gelten.

Unterstützung durch den Bund der Freien Waldorfschulen

Der Bund der Freien Waldorfschulen verfolgt den Prozess in Wilhelmsburg mit großem Interesse. Er ist bereit, die beabsichtigte Gründung unter staatlicher Trägerschaft als waldorfpädagogischen Schulversuch einzuordnen, und wird den Initiativkreis bei den Verhandlungen mit der Behörde unterstützen.

Zusammenfassung und Ausblick

Insgesamt ist der Prozess sehr erfreulich. Die Pädagogen lernen sich gegenseitig kennen und die von ihnen vertretenen pädagogischen Ausrichtungen zu schätzen. Beide Seiten scheinen kompromissbereit.
Ende März findet im Rahmen eines Konzepttages, an dem das gesamte Kollegium aus der Schule Fährstraße und der Initiativkreis teilnehmen werden, eine endgültige Abstimmung über die angestrebte Kooperation statt. Bei einem positiven Ergebnis wird sich, neben den beiden pädagogischen Gruppen, auch die Schulbehörde  vertraglich festlegen und entscheiden, wie viel Gestaltungsfreiheit und welche Rechte dem Schulversuch eingeräumt werden.

Christiane Leiste


Gemeinsame Ziele der Ganztagsschule Fährstraße und der Waldorfinitiative

In der vergangenen Woche tauschten sich, organisiert von der Hamburger Schulbehörde, die Lehrer der Ganztagsschule Fährstraße einen ganzen Tag lang mit der Initiative Interkulturelle Waldorfschule Wilhelmsburg aus. Man wollte herausfinden, ob eine gemeinsame Arbeit mit einem neuen, waldorfinspirierten Konzept von beiden Seiten gewünscht wird. Der Kennenlern-Tag zeigte schnell: Es gibt – neben manchem Unterschied – jede Menge Berührungspunkte.

Im Mittelpunkt der Arbeit steht auf beiden Seiten die Beziehung zum Kind, das in seiner individuellen Persönlichkeit gesehen und angenommen wird. Beide Gruppen fragen zuerst: Was brauchen die Kinder? Und beide antworten, dass gerade die Wilhelmsburger Schulkinder und ihre – häufig bildungsfernen – Familien vor allem eine „Entschleunigung“ des Lernens brauchen statt des Drucks durch die Themen Noten, Versetzung und Gymnasiumsempfehlung. Es wurde klar: Wenn das hochengagierte und vor allem beim Thema „interkulturelles Lernen“ hochqualifizierte Kollegium der Fährstraße seine Erfahrungen mit den Kindern des Stadtteils einbringt und die Waldorfpädagogik ihre Ansätze eines ganzheitlichen statt nur kognitiven Lernens, die Betonung handwerklicher und künstlerischer Tätigkeiten und die sehr erfolgreichen Ansätze zum Erlernen der deutschen Sprache (siehe Michael Brater, Christiane Hemmer-Schanze, Albert Schmelzer: Interkulturelle Waldorfschule. Evaluation zur schulischen Integration von Migrantenkindern, Wiesbaden 2009), dann kann daraus etwas sehr Gutes für die Wilhelmsburger Kinder entstehen.

Gerade in einem sozialen Brennpunkt wie Wilhelmsburg, wo zum Teil über 95 % Migrantenkinder die Schulen besuchen, kann das neue Modell ein wesentlicher Baustein zur Chancengleichheit zu sein.

Abstimmung für Waldorf ab dem Schuljahr 2014/15

Das Kollegium der Fährstraße hat ebenso wie die Waldorfinitiative mit überwältigender Mehrheit für den Schulversuch „Waldorf“ gestimmt. Somit kann die gemeinsame Arbeit am Konzept also losgehen.

Allerdings favorisierte eine knappe Mehrheit der Befürworter aus der Fährstraße den Start des Schulversuchs erst im Sommer 2014 statt – wie von der Initiative ursprünglich vorgesehen – schon im Sommer 2013. Das ist ein Wermutstropfen für die Eltern, die ihre Kinder schon 2013 einschulen.

Gemeinsame Arbeit am Schulkonzept

Zunächst wird jetzt eine Konzeptgruppe gebildet, um in Zusammenarbeit mit der Schulbehörde und in Abstimmung mit den Gesamtkollegien die Eckpunkte dieser ungewöhnlichen Erweiterung einer bestehenden Schule um das Angebot Waldorfpädagogik zu erarbeiten. Mit der Schulbehörde haben bereits vielversprechende Gespräche stattgefunden, bei denen es viel Anerkennung für die Waldorfpädagogik und die Überzeugung gab, dass die geplante Schule eine pädagogische Bereicherung der Wilhelmsburger Schullandschaft bedeuten würde.

Gelingt die Erarbeitung eines tragfähigen Konzepts, werden in der Ganztagsschule Fährstraße – voraussichtlich ab Sommer 2014 alle neu beginnenden Erstklässler von ausgebildeten Waldorflehrern, im Team mit den Lehrern der Fährstraßenschule, nach waldorfpädagogischen Grundsätzen unterrichtet. Die bereits gestarteten Klassen 2-4 werden so weiterlaufen, wie sie begonnen haben. Wobei wir sicher sind, dass der Geist der Waldorfpädagogik, der die Schule nach und nach erfüllen und mitprägen würde, auch auf die Lehrer, Eltern und Kinder der höheren Klassen „ansteckend“ wirken wird.

Die Waldorfpädagogik ist auf eine Schulzeit von 12 Jahren (mit Abitur: 13 Jahren) ausgelegt. Die ausgewählte Schule muss also nach und nach von einer vierklassigen Ganztagsschule zu einer Gesamtschule heranwachsen. 20.09. 2012


Bei Interesse finden Sie unsere aktuellen Pressemeldungen hier:

Hamburger Abendblatt vom 19.09.12

Spiegel vom 19.09.2012

Erziehungskunst Sep. 2012

Erziehungskunst Juli 2012


Waldorfpädagogik kommt in Wilhelmsburg gut an

Wegen der großen Nachfrage wurde im Oktober diesen Jahres im Reiherstiegviertel ein weiterer Interkultureller Waldorfkindergarten gegründet. Damit können die Eltern zwischen zwei Elementargruppen und einer Krippengruppe wählen. Auch die Arbeit an der Gründung einer Interkulturellen Waldorfschule trägt Früchte und geht dabei ungewöhnliche Wege...

Lesen Sie weiter unter: Wilhelmsburg-Rundbrief November 2012


Das Beste aus Waldorfpädagogik und öffentlicher Schule?

Ein neuer Aufbruch in Wilhelmsburg!

Nachdem 2009 der interkulturelle Waldorfkindergarten in Wilhelmsburg seine Arbeit aufgenommen hatte, zeigte sich schnell, dass viele Wilhelmsburger Eltern sich auch für die schulische Laufbahn ihrer Kinder die Waldorfpädagogik wünschen. Gemeinsam mit der Hamburger Schulbehörde entstand daraus der Gedanke, an einer bestehenden Wilhelmsburger Schule das jeweils Beste aus der öffentlichen Schule und der Waldorfpädagogik zusammenzuführen. Derzeit wird sondiert, ob die Schule in der Fährstraße dafür der geeignete Partner sein kann. Der Senator für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg, Ties Rabe, hat bereits sein Einverständnis zu einem solchen „Schulversuch“ in Wilhelmsburg gegeben. (Übrigens: Das Wort „Schulversuch“ bedeutet nicht „wildes Herumexperimentieren auf Kosten der Kinder“ sondern im Gegenteil: Die verlässliche Zustimmung der Schulbehörde zu einem durchdachten Schulkonzept, das aber etwas Anderes und Neues bietet als die öffentliche Regelschule.)

Was brauchen die Kinder?

Die Leitfrage unserer Initiative lautet: Was brauchen die Wilhelmsburger Kinder? Niemand weiß das besser als die Lehrer, die seit Jahren in Wilhelmsburg – z.B. an der Schule Fährstraße – unterrichten. Wenn man ihre Erfahrungen ergänzt um die Erkenntnisse und Methoden der Waldorfpädagogik, mit denen Kinder seit über 90 Jahren ohne Angst und Stress lernen und als Persönlichkeit angenommen und gefördert werden, kann daraus etwas Neues und Gutes entstehen. Dafür lohnt es sich, dass die beteiligten Waldorflehrer, die Lehrer der ausgewählten Schule sowie engagierte Eltern offen aufeinander zugehen, einander neugierig begegnen, ihre jeweiligen Fähigkeiten und Erfahrungen einbringen und zusammenarbeiten – zum Wohle der Wilhelmsburger Kinder.

Familien brauchen Entschleunigung  

Vieles von dem, was Pädagogen mittlerweile als sinnvoll vor allem für die ersten Schuljahre betrachten, praktiziert die Waldorfschule ebenfalls: Der Verzicht auf Noten und auf einheitliche Leistungsprüfungen schon in der Grundschule gehört dazu, ebenso das selbstverständliche Einbeziehen („Inklusion“) von Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und -störungen. In Wilhelmsburg gilt es natürlich auch, auf die vielfältigen Herkunftstraditionen der Kinder und ihre – nicht immer einfachen – sozialen Prägungen einzugehen. Wichtig ist der Waldorfpädagogik ein verlässlicher Unterrichts- und Tagesrhythmus. An immer wiederkehrenden, festen Gewohnheiten und Tätigkeiten können sich die Kinder orientieren und Halt finden. Ebenfalls Allgemeingut auch unter Lehrern öffentlicher Schulen ist inzwischen die Notwendigkeit der „Entschleunigung“. Ein Waldorfvater hat es einmal so formuliert: „Das größte Geschenk, das die Waldorfschule den Kindern und ihren Familien macht, ist Zeit.“ Der Stress, den das Thema „Gymnasiumsempfehlung“ in vielen Familien bereits ab der 2. oder 3. Klasse auslöst, bleibt Waldorfkindern und ihren Familien erspart. Und am Ende der Schullaufbahn sind die Leistungen der Waldorfschüler übrigens mindestens gleichwertig: Die Rudolf-Steiner-Schule Harburg hat im Frühjahr 2012 den besten Abiturschnitt von ganz Hamburg hingelegt.

Und wann geht es los?  

Der Wunsch der Waldorfinitiative ist es, den Schulversuch bereits zum Schuljahr 2013/14 zu beginnen. Ab dann würden alle neu beginnenden Erstklässler von ausgebildeten Waldorflehrern – ggfs. in Kooperation mit interessierten Lehrern der Partnerschule – nach waldorfpädagogischen Grundsätzen unterrichtet. Die bereits gestarteten Klassen 2-4 würden so weiterlaufen, wie sie begonnen haben. Wobei wir sicher sind, dass der „Geist“ der Waldorfpädagogik, der die Schule nach und nach erfüllen und mitprägen würde, auch auf die Lehrer, Eltern und Kinder der höheren Klassen „ansteckend“ wirken würde. Die Waldorfpädagogik ist auf eine Schulzeit von 12 Jahren (mit Abitur: 13 Jahren) ausgelegt. Die ausgewählte Schule würde also nach und nach von einer vierklassigen Ganztagsschule zu einer Gesamtschule heranwachsen.

Mit Neugier aufeinander zugehen  

Die Eckpunkte dieser ungewöhnlichen Erweiterung einer bestehenden Schule um das Angebot Waldorfpädagogik müssen noch gemeinsam von der Wilhelmsburger Waldorfinitiative, dem Kollegium der Ganztagsschule Fährstraße und der Behörde für Schule und Berufsbildung erarbeitet werden. Mit der Schulbehörde haben bereits vielversprechende Gespräche stattgefunden, bei denen es viel Anerkennung für die Waldorfpädagogik und die Überzeugung gab, dass die geplante Schule eine pädagogische Bereicherung der Hamburger Schullandschaft bedeuten würde. Ein erstes Kennenlernen der Initiative mit den Lehrern aus der Fährstraße ist Mitte September geplant. Aus Sicht der Waldorfbewegung wäre der Schritt aus den überwiegend bildungsbürgerlichen und kaum interkulturell geprägten Schichten und Vierteln heraus nur konsequent – wurde die erste Waldorfschule 1919 doch für Arbeiterkinder einer Stuttgarter Zigarettenfabrik („Waldorf-Astoria“) gegründet. Eine Schule für alle ist unser Ziel. Die staatliche Trägerschaft, die es uns ersparen würde, den Eltern wegen unzureichender staatlicher Finanzierung Schulgeld abzuverlangen, bietet die Chance, dieses Ziel zu erreichen.

Was uns wichtig ist  

Für die Waldorfinitiative ist es entscheidend, dass das künftige Kollegium dieselbe pädagogische Handlungsfreiheit bekommt, wie sie Schulen in freier Trägerschaft (also z.B. Waldorfschulen, Montessori-Schulen etc.) haben. Für uns ist Waldorfpädagogik nicht ein Methoden-Baukasten, aus dem man sich das eine oder andere herausfischt, sondern eine ganzheitliche pädagogische Herangehensweise, die die Persönlichkeit des Kindes im Blick hat und seine sinnliche, seelische und geistige Entfaltung ermöglichen will.

Oliver Domzalski und Christiane Leiste, 6.9.2012


Initiative Interkulturelle Waldorfpädagogik Wilhelmsburg

Die Initiative möchte mit der Gründung einer Waldorfschule auf der Elbinsel Kindern mit Migrationshintergrund und sozialer Benachteiligung Waldorfpädagogik zugänglich machen. Waldorfpädagogik ist eine international erfolgreiche Reformpädagogik auf der Grundlage der Pädagogik von Rudolf Steiner. Es gibt 226 Waldorfschulen in Deutschland, davon allein elf in Hamburg. Weltweit existieren derzeit 1002 Waldorfschulen. In Hamburg gibt es 17 Waldorfkindergärten mit 42 Gruppen, weltweit gibt es ca. 2000 Waldorfkindergärten.

Waldorfpädagogik sollte allen Menschen zugänglich sein, ungeachtet ihres kulturellen Hintergrundes oder ihrer religiösen Grundauffassung. Auf allen Kontinenten haben sich Waldorfschulen bewährt, man trifft sie in Asien und Afrika ebenso wie in Nord- und Südamerika, in vornehmen Vororten ebenso wie in Townships und Favelas, in moslemischen, hinduistischen und in christlichen Kulturkreisen ebenso wie in der sozialistischen Volksrepublik China.


Pläne für weitere Waldorf-Schulen

Großer Bedarf an der Alster - und auch erste Einrichtung in Wilhelmsburg geplant.

Waldorf-Pädagogik soll als integrierendes, vermittelndes und deeskalierendes Element dienen. Waldorf-Pädagogik steht in Hamburg offenbar derzeit hoch im Kurs. Die sieben allgemeinbildenden Schulen verzeichnen in diesem Jahr einen besonders großen Andrang von Eltern und Schülern...

Lesen Sie weiter: Welt vom 22.02.12


Die ersten Kinder und ihre Lehrerin Nursen Gülbeyaz besuchen unsere Patenklasse in der Rudolf Steiner Schule Hamburg-Harburg. Die ersten Fotos - wird ergänzt -  sehen Sie hier:

Bildstrecke: neue 1. Klasse

Wenn Sie mehr über die Patenschule - die Rudolf Steiner Schule Hamburg-Harburg - wissen möchten, klicken Sie HIER!

Informationen zur Waldorfpädagogik

Um Kinder und Jugendliche aus unterschiedlichen Kulturkreisen gemeinsam in einer Schule zu betreuen, braucht man eine kulturell oder religiös nicht festgelegte Pädagogik wie die Waldorfpädagogik. Die Waldorfschule ist keine Weltanschauungsschule. Ihre Pädagogik beruht vielmehr auf Rudolf Steiners Erkenntnisse über die Entwicklung des Menschen, die nach festen Regeln verläuft. Weil die Entwicklungsschritte der Kinder universell sind, gilt auch die darauf gegründete Pädagogik für alle Menschen und sie steht über den politischen, wirtschaftlichen oder religiösen Grundeinstellungen einer Gesellschaft.

Ein Literaturhinweis zur Waldorfschule heute aus der "Erziehungskunst", Dezembe 2011:

Umfassende Auskunft

Hat die Waldorfpädagogik adäquate Antworten auf die Erziehungsfragen unserer Zeit? Wie steht sie zu den Herausforderungen des Medienzeitalters? Gute Pädagogik – fragwürdige Ideologie? Was sagt die Erziehungswissenschaft zur Waldorfpädagogik? Ist die Rolle des Klassenlehrers noch zeitgemäß? Wie lassen sich große heterogene Klassen und individuelle Förderung vereinbaren? Wer auf all diese und viele weitere Fragen fundierte Antworten sucht, findet sie in den Beiträgen von zwölf Autoren, die Peter Loebell in »Waldorfschule heute« gesammelt hat. Das Themenspektrum ist weit gespannt. Es beginnt bei aktuellen Fragen, die neue Herausforderungen mit sich bringen, hat einen Schwerpunkt bei den grundlegenden menschenkundlichen Aspekten und den Fragen der... [mehr]


Treffen des Gründungskreises interkultureller Waldorfinitiativen

Elf Persönlichkeiten haben sich am 20.11.10 in der Freien Interkulturellen Waldorfschule Mannheim Neckarstadt zu einem Gründungskreises der interkulturellen Waldorfinitiativen getroffen und von ihren Projekte berichtet..

Lesen Sie weiter unter: Treffen des Gründungskreises


18.11.10

 

Aufruf zur Gründung zur interkulturellen Waldorfpädagogik in Hamburg

Lesen Sie mehr dazu unter: Gründungsaufruf

Waldorfpädagogik in Hamburg-Wilhelmsburg

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an unsere

Projektleiterin:

Christiane Leiste
fon: 040-679 99 523
mob. 0175-467 94 77
E-Mail: leiste@interwaldorf-hamburg.de