Spielgruppe und Kindergarten

Von einer Spielgruppe zum Kindergarten

Im Februar 2009 wurden die Ideen des Arbeitskreises Interkulturelle Waldorfpädagogik in Hamburg-Wilhelmsburg in die Tat umgesetzt. Die Erzieherin und Lehrerin Corinna Niel bot eine Spielgruppe für die Kinder interessierter Eltern an einem Nachmittag in der Woche an. In dieser Gruppe spielten und lernten 4 bis 12, meist 3-4 jährige Kinder miteinander und machten so ihre ersten Erfahrungen mit der Waldorfpädagogik. Besondere Schwerpunkte lagen auf dem selbstverständlichen Miteinander und der Sprachförderung in einem heterogenen Umfeld.

In der Zwischenzeit ist der Kreis um die Spielgruppe kräftig gewachsen. Hinzugekommen sind vor allem zwei Erzieherinnen, Frau Nemmar und Frau Bronsema, eine immer größer werde Kinderschar und ein grünbewachsenes Haus im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel, in dem die Interkulturelle Kindertagestätte seit dem 1. September 2009 arbeitet. Für die in Wilhelmsburg beheimateten Familien soll dies ein Zeichen sein, dass interkulturelle Waldorfpädagogik für alle zugänglich ist. Die Initiative Interkulturelle Waldorfpädagogik möchte sich damit als Ansprechpartner für alle dort lebenden Familien verstehen. Es ist beabsichtigt, im Anschluss an den Kindergarten eine Interkulturelle Waldorfschule, später eine ihr angeschlossene berufsvorbereitende Schule aufzubauen.