Interkultureller Waldorfkindergarten  im Reiherstiegviertel /  Hamburg-Wilhelmsburg

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Unsere Angebote

Öffnungszeiten

Kindergartengruppen
08:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Beginn VOR 8 Uhr: Im Bedarfsfall bietet unser Kindergarten an, dass die Kinder schon vor Beginn der regulären Betreuungszeiten zu uns kommen können, sollte die reguläre Anfangszeit für die Familie nicht mehr ausreichen. (Zusätzliche Betreuungsstunden zum Kita-Gutschein können nach Absprache kostenpflichtig für 8,50 € die Stunde hinzugebucht werden.) Wir möchten Sie bitten, sich möglichst frühzeitig mit unserem Büro in Verbindung zu setzen, damit wir dies planen und mit Ihnen abstimmen können.

Gruppen

Georg-Wilhelm-Straße 43 - 45:

eine Elementargruppe
5 bis 8 Std.-Betreuung
für bis zu 24 Kinder, Alter: 3 - 7 Jahre

eine Krippengruppe
6 bis 8 Std.-Betreuung
für bis zu 14 Kinder, Alter: 0 - 3 Jahre

Veringstraße 3:

eine Integrationsgruppe
5 bis 8 Std.-Betreuung
für bis zu 24 Kinder, Alter: 3 - 7 Jahre

Mittagessen wird in allen Gruppen angeboten.

Anmeldung

Wir bitten alle interessierte Eltern, den ausgefüllten Anmeldebogen an das Kita-Büro zu senden. Der Kindergarten meldet sich dann bei Ihnen.

Die Anschrift des Kita-Büros:

Interkultureller Waldorfkindergarten
- Kindergartenbüo -
Veringstraße 3
21107 Hamburg

Den Anmeldebogen finden Sie hier: Anmeldebogen

Kontakt

Klicken Sie Hier: Kontakt und Weg


Der Initiativkreis Interkulturelle Waldorfpädagogik in Hamburg-Wilhelmsburg macht Kindern mit Migrationshintergrund und sozialer Benachteiligung Waldorfpädagogik zugänglich. Er folgt damit einem sozialreformerischen Impuls, der seit der Gründung der ersten Waldorfschule 1919 in Stuttgart Bestandteil der Schulbewegung ist und auch im In- und Ausland deutliche Erfolge verbuchen kann.

Sein Schwerpunkt liegt in der Pädagogik der Vielfalt: Kinder aus aller Welt lernen Toleranz und den Umgang mit kultureller Vielfalt und Sprachen. Das Lernen soll sich im lebendigen Prozess menschlicher Begegnung vollziehen, an der alle Kinder, ungeachtet der Hautfarbe, Nationalität, Religion und sozialen Schicht, teilhaben.

Eine Zusammenarbeit mit Eltern, Mitarbeiterinnen und Gästen verschiedener Herkunft, die ihre weltläufigen Erfahrungen und Kenntnisse der Kulturen mit den ErzieherInnen austauschen, wird gesucht.

Die Initiative arbeitet seit Januar 2010 mit einer anerkannten Kindertagestätte auf einem großen, parkähnlichen Grundstück in Hamburg-Wilhelmsburg mit zunächst einer Gruppe für Kinder von 1 - 6 Jahren. Im Herbst 2010 wurde mit einem Neubau für eine weitere Gruppe Raum geschaffen. Ab Januar 2011 besteht so ein zweigruppiger Kindergarten mit einer Krippen-, einer Elementargruppe und einem großen Außengelände. Eine dritte Gruppe (Elementar) ist in Vorbereitung.

Von einer Spielgruppe zum Waldorfkindergarten mit einer Elementar- und Krippengruppe

Im Februar 2009 wurden die Ideen des Arbeitskreises Interkulturelle Waldorfpädagogik in Hamburg-Wilhelmsburg in die Tat umgesetzt. Die Waldorferzieherin und Lehrerin Corinna Niel bot im Reiherstiegviertel an einem Nachmittag in der Woche eine Spielgruppe an. In dieser Gruppe spielten und lernten meist 3-4 jährige Kinder miteinander und machten ebenso wie ihre Eltern ihre ersten Erfahrungen mit der Waldorfpädagogik.

Im September 2009 eröffnete die Waldorferzieherin Gertrud Nemmar den Interkulturellen Waldorfkindergarten in Wilhelmsburg und mehrere Kinder aus der Spielgruppe fanden hier ihren Kita-Platz. Die Kinderschar ist in den folgenden Monaten schnell und kräftig gewachsen.

Seit Anfang 2010 finanziert sich der Verein über die Hamburger Kita-Gutscheinsystem und Spenden. Zu dieser Zeit betreuten drei, später dann vier Erzieherinnen und Praktikanten eine immer größer werde Kindergruppe in ihrem grün bewachsenen Haus im Wilhelmsburger Reiherstiegviertel, in dem die Interkulturelle Kindertagestätte seitdem beheimatet ist.

Seit Beginn 2012 können wir nun offiziell den Namen Interkultureller Waldorfkindergarten in Hamburg-Wilhelmsburg tragen!

Für die in Wilhelmsburg beheimateten Familien soll die Interkulturelle Waldorf-Kita ein Zeichen sein, dass Waldorfpädagogik für alle zugänglich ist. Die Initiative möchte sich damit als Ansprechpartner für alle dort lebenden Familien verstehen.

Die Gründung einer Interkulturellen Waldorfschule ist in Planung, später soll eine berufsvorbereitende Schule folgen.   


Eröffnung einer dritten Gruppe unseres Waldorfkindergartens!

Nachdem der interkulturelle Waldorfkindergarten in der Georg-Wilhelm-Straße 43-45 restlos ausgebucht war, haben wir am 1. November eine dritte Gruppe an einem neuen Standort in Wilhelmsburg gegründet! Die Gruppe arbeitet in einem Neubau in der Veringstraße 3, nicht weit vom zentralen Stübenplatz entfernt.

Das pädagogische Konzept wurde dahingehend erweitert, dass nun auch Integrationskinder betreut werden. Nach unserem Verständnis bezieht sich Vielfalt nicht nur auf den kulturellen Hintergrund der Kinder, sondern auch auf ihre einzigartige, individuelle Situation und auf ihr jeweiliges Schicksal. Bis zu fünf Kindergartenkinder mit besonderem Betreuungsbedarf kann der Interkulturelle Waldorfkindergarten willkommen heißen. Sie nehmen zusammen mit den anderen Kindern an dem regulären pädagogischen Programm teil und werden darüber hinaus nach ihren individuellen Bedürfnissen zusätzlich betreut.

Der neue Kindergarten hat für bis zu 24 Kinder Platz und ist barrierefrei, so dass auch Kinder im Rollstuhl Zugang finden. Da es sich um einen Neubau handelt, sind die Räume nach unseren Vorstellungen gestaltet worden. Die zentrale Wand im Gruppenraum ist wellenförmig geschwungen – eine organisch harmonische Form, die den Kindern Geborgenheit vermitteln soll. Für uns als Erwachsene erinnert die Welle in ihrer Bildhaftigkeit an das Besondere von Wilhelmsburg als Europas größter Elbinsel und als Hafenstandort.

Den Gruppenraum trennt nur eine große Fensterfront vom Garten- und Spielgelände. Die Kinder können unmittelbar hinauslaufen und draußen unter anderem mit unserem Kindergarten-Kaninchen spielen. Schon heute zeichnet sich ab, dass die neue Gruppe im März keine weiteren Kinder mehr aufnehmen kann und dass dann wieder eine Warteliste geführt werden muss.

In den Räumen des Waldorfkindergartens in der Veringstraße ist auch unsere Kita-Verwaltung untergebracht, die bisher in Altona war. Da der Verwaltungsaufwand durch die inzwischen drei Gruppen mit bald 60 Kindern und neun Mitarbeitern, FSJ-lern und Praktikanten deutlich gewachsen ist, hat der Verein seit Oktober 2012 eine tüchtige Verwaltungskraft eingestellt. Sie ist Ansprechpartnerin für unsere Eltern, macht Abrechnungen, koordiniert Anmeldungen, Aufnahmen und Finanzen und arbeitet den beiden Mitgliedern des Aufsichtsrates und dem geschäftsführenden Vorstand des Vereins zu.